Gestalten

„Es ist, wie es ist, aber es wird, was du daraus machst.“

Diese Weisheit stand auf einer Postkarte, die ich in einer besonders herausfordernden Krankheitsphase von meiner lieben Frau erhalten habe. Der Satz fordert mich auf, die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren – anstatt mich ständig und unter grossem Kraftaufwand dagegen zu wehren. Denn es ist viel effektiver, wenn ich meine Energie dafür einsetze, die Dinge zu ändern, die ich wirklich auch beeinflussen kann.

So zum Beispiel die Art und Weise wie ich meine Situation deute, was ich daraus mache. An der Situation selbst können wir vielleicht wenig oder sogar nichts ändern. Aber wir können unsere Einstellung ändern!

Lass die Grundlage deiner Deutung dabei immer diese sein: Gott liebt dich, er ist bei dir, alles muss schlussendlich zu deinem Besten dienen. „Zu deuten“ heisst „zu gestalten“.

Wie gestaltest du dein „Heute“?

Mit dabei war Maria, seine Verlobte, die gerade hochschwanger mit ihrem ersten Baby im Bauch war. 6 Kurz nachdem sie in Bethlehem eintrafen, gingen die Wehen los. 7 Schließlich brachte Maria ihr erstes Baby ohne Hilfe auf die Welt. Es war ein Junge! Sie zog dem Kleinen eine Pampers an und wickelte ihn in ihr großes weiches Halstuch. Danach legte sie das Baby in einen rostigen Einkaufswagen, der da rumstand. Josef hatte diesen so gut es ging mit seiner Jacke ausgepolstert. Die Jugendherbergen und Hotels waren nämlich bereits alle voll gewesen, deswegen mussten sie in dieser versifften Tiefgarage übernachten, mit flackerndem Licht und miefiger Luft.

Lukas 2,5-7 Volxbibel

Heilige und Sünder

„Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder hat eine Zukunft.“

Dieses Zitat gefällt mir, da es wichtige Wahrheiten vermittelt. Zum Verständnis: Mit „Heilige“ sind nicht von der Kirche heilig gesprochene Personen gemeint, sondern „erlöste“ Menschen, oder auch „Leute die sich vom HEILIGEN Geist leiten lassen“. Frei übersetzt bedeutet „heilig“ etwa „abgesondert (für Gott)“ oder „rein“. Wer zu Jesus gehört, ist gereinigt durch dessen stellvertretenden Opfertod und somit ein Heiliger bzw. eine Heilige. Der Begriff „Sünder“ soll hier das Gegenstück zum Heiligen symbolisieren. Das ist der Mensch, der sich nicht für Gott interessiert und ohne ihn lebt, dann auch ohne ihn stirbt und die Ewigkeit ohne Gott verbringt…

Das muss aber nicht so enden, denn: Jeder, der ohne Gott lebt, kann dieses gottlose Leben verlassen und in eine neue Zukunft starten – durch die Barmherzigkeit von Jesus Christus. Du bist nur ein einziges Gebet davon entfernt!

Liebe Heilige: Vergessen wir nicht, woher wir kommen. Unsere Vergangenheit ohne Gott war voller Sünden, sinnlos und leer. Wir haben keinen Grund, uns stolz über andere zu erheben, denn Gottes Gnade ist ein unverdientes Geschenk.

Die Verwandten waren der Meinung, der Sohn sollte nach seinem Vater genannt werden: Zacharias der Zweite. 60 Aber Elisabeth war da anderer Meinung: „Nein, er heißt Johannes!“ 61 „Was? Wo hast du den seltsamen Namen denn her? Keiner in deiner Familie heißt so!“ 62 In der Hoffnung, der Vater würde ein Machtwort sprechen, fragten sie ihn, wie er seinen Sohn nennen wollte. 63 Er ließ sich ein Stück Papier und einen Stift bringen und schrieb darauf: „Sein Name ist: Johannes!“ 64 Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und als Erstes lobte er Gott. 65 Diese Story machte überall die Runde, und alle waren total baff, als sie das hörten. 66 „Was wird wohl aus diesem Jungen mal werden? Ist doch eindeutig, dass Gott etwas ganz Besonderes mit ihm vorhat!“

Lukas 1,59-66 Volxbibel