Tägliche Inputs im Advent

Ab dem 1. Dezember findest du hier jeden Morgen ab 6:00 Uhr einen kurzen, witzigen, ermutigenden, zum Nachdenken anregenden Input.

Eine Freundin offenbarte mir kürzlich, dass Weihnachten für sie eine grosse Belastung sei.

Die vielen und hohen Erwartungen.

Die Erinnerung an die Erfahrungen aus der Vergangenheit.

Die Feiern.

Zusätzlich die kurzen Tage und das triste Wetter.

Diese Begegnung inspirierte mich zu meinem etwas anderen Adventskalender. Nicht die „Weihnachtsstimmung“, sondern die Geburt von Jesus sollen uns Kraft und Freude geben. Nicht die Adventsdekoration, sondern die Message der Gnade, soll uns inspirieren. Nicht die Feste und Geschenke, sondern die spürbare Nähe Gottes soll uns in dieser Zeit tragen!

Ich hoffe es gelingt mir, mit meinen kurzen Texten deinen Advent etwas aufzulockern.

Gott mit Dir!

PS: Ich sende dir die Inputs gerne täglich per E-Mail! Einfach bitte HIER deine E-Mail Adresse eintragen.

Krieg in der Ukraine – eine weitere Wehe? 

Mich beschäftigt der Krieg nicht nur weil Krieg immer grausam ist. Dieses Blutvergiessen ist uns näher – geographisch und auch emotional. Aber am meisten schmerzt uns, wenn wir um Familie, Freunde oder Bekannte bangen müssen! 

Pastorenpaar ICF Kiev

So hat unser befreundete ICF Pastor Andrey (ICF Kiev) in einer bewegenden Videonachricht an uns ICF Pastoren beschrieben, wie er seine Familie zur Grenze gebracht hat und dann in die Hauptstadt zurückkehrte. Jetzt dient er gemeinsam mit den anderen Kirchen den Menschen in Not, lebt und erzählt das Evangelium. Viele Ukrainer und Ukrainerinnen setzen zum ersten Mal ihr Vertrauen auf Jesus, unseren Retter in der Not!

Man hört immer wieder Sätze wie: „In der Dunkelheit scheint das Licht am hellsten!“ und fragt sich, ob solche Aussagen nicht nur ein billiger Trost sind. Was Andrey in Kiev erlebt zeigt uns, dass dieser Satz der Realität entspricht!

Auch die ICF Church in Polen ist aktiv! Gemeinsam mit dem Hilfswerk ‚feed the hungry‘ Organisieren sie tonnenweise Lebensmittel für Ukrainische Familien. Diese werden per Lastwagen an die Grenze gebracht und von dort aus mit kleineren Fahrzeugen in der Ukraine verteilt.

Jesus gibt uns einen prophetischen Blick vom Ende unserer Zeit, der Vorbereitung für das Wiederkommen von ihm selbst, unserem Retter (Matthäus 24,8). Es wird immer deutlicher, dass nur jemand von ausserhalb unseres Raumes und unserer Zeitrechnung uns alle aus dieser sich zuspitzenden Misere befreien kann. Jesus ist der Erlöser und bald kommt es zum finalen Showdown! Genauso wie bei einer Geburt: 

Wenn die werdende Mutter die letzten Wehen spürt, fühlt sie sich dem Tod näher als dem Leben im Wissen, dass das Leiden schon bald vorbei und das Kind geboren ist. Neues Leben entsteht!

Mir hilft diese prophetische Sicht, mit aktuellen Krisen in der Welt umzugehen. Ich kann für die Menschen beten, Geld spenden, Flüchtlinge aufnehmen – aber das ganze Leiden auflösen kann nur einer: Unser Erlöser Jesus Christus!

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, was dieser Krieg bewirkt: ‚Alijah‘. Alijah meint die Einwanderung der Juden nach Israel. So wurde die Hilfsorganisation ICEJ von der israelischen Einwanderungsbehörde gebeten, sie bei der Flucht ukrainischer Juden nach Israel zu unterstützen. Gott sammelt sein Volk.

Ich wünsche uns, dass wir aus Mitgefühl beten und handeln können. Und, dass wir gleichzeitig loslassen können, im Vertrauen auf unseren allmächtigen Gott, der nicht schläft. Jesus baut sein Reich mitten in der Dunkelheit!