Entspann‘ dich!

Hast du dich auch schon gefragt, warum Gott ausgerechnet Maria als Mutter Jesu‘ ausgewählt hat?

Sie war keine erfahrene Mutti, hatte keine pädagogische Ausbildung und konnte keine Sicherheiten bieten, da sie nicht verheiratet war. Ich habe keine Antwort auf diese Frage. Aber ich möchte einen spannenden Gedanken mit dir teilen: Gott ist es wichtiger, was aus unseren Leben entsteht, als wie viel wir dafür leisten!

Jesus widmet diesem Thema in Johannes 15 ein halbes Kapitel. Er erklärt anhand des Weinstockes, dass wir Frucht bringen sollen. Und diese Frucht entsteht dort, wo ein Mensch mit Jesus verbunden bleibt. Er verspricht, dass es so passiert, es ist sozusagen ein geistliches Prinzip: Mit Jesus sein = Frucht bringen. Und „Frucht“ ist in Gottes Wortschatz meiner Meinung nach gleichbedeutend mit „Erfolg„.

Wir glauben allerdings eher, dass unsere Leistung den gewünschten Erfolg bringen wird. Aber das steht im Gegensatz zur Lehre von Jesus. Darum sollten wir uns entspannen und mehr Zeit mit Gott verbringen. Die kommenden Tage bieten sich dafür an!

Plötzlich tauchten neben diesem einen Wesen noch tausende andere auf. Ein ganzes Stadion voller Engel! Alle zusammen fingen so Fangesänge an und machten dabei eine Laola-Welle nach der nächsten. Der Text von den Gesängen ging so: 14 Oooooh wie ist das schön! Oooooh wie wir abgeh’n!Für den Gott aus der höchsten Dimension.Heut wird sie wahr die uralte Vision.Jetzt kommt Frieden auf die Erde.Denn er liebt die Menschen derbe! 15 Einer der Paketboten zückte auch sofort sein Smartphone, um eine Insta-Live-Story zu starten. Aber leider war das Netz dort zu schwach und plötzlich waren die Wesen auch schon genauso schnell wieder verschwunden, wie sie erschienen waren. Aufgeregt unterhielten sich die Paketboten miteinander. „Lass uns nach Bethlehem gehen!“, schlug der eine vor. „Ich will unbedingt live erleben, was uns Gott durch diese Wesen gerade gesagt hat!“

Lukas 2,13-15 Volxbibel

Gestalten

„Es ist, wie es ist, aber es wird, was du daraus machst.“

Diese Weisheit stand auf einer Postkarte, die ich in einer besonders herausfordernden Krankheitsphase von meiner lieben Frau erhalten habe. Der Satz fordert mich auf, die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren – anstatt mich ständig und unter grossem Kraftaufwand dagegen zu wehren. Denn es ist viel effektiver, wenn ich meine Energie dafür einsetze, die Dinge zu ändern, die ich wirklich auch beeinflussen kann.

So zum Beispiel die Art und Weise wie ich meine Situation deute, was ich daraus mache. An der Situation selbst können wir vielleicht wenig oder sogar nichts ändern. Aber wir können unsere Einstellung ändern!

Lass die Grundlage deiner Deutung dabei immer diese sein: Gott liebt dich, er ist bei dir, alles muss schlussendlich zu deinem Besten dienen. „Zu deuten“ heisst „zu gestalten“.

Wie gestaltest du dein „Heute“?

Mit dabei war Maria, seine Verlobte, die gerade hochschwanger mit ihrem ersten Baby im Bauch war. 6 Kurz nachdem sie in Bethlehem eintrafen, gingen die Wehen los. 7 Schließlich brachte Maria ihr erstes Baby ohne Hilfe auf die Welt. Es war ein Junge! Sie zog dem Kleinen eine Pampers an und wickelte ihn in ihr großes weiches Halstuch. Danach legte sie das Baby in einen rostigen Einkaufswagen, der da rumstand. Josef hatte diesen so gut es ging mit seiner Jacke ausgepolstert. Die Jugendherbergen und Hotels waren nämlich bereits alle voll gewesen, deswegen mussten sie in dieser versifften Tiefgarage übernachten, mit flackerndem Licht und miefiger Luft.

Lukas 2,5-7 Volxbibel

Alte Zöpfe

Es gibt da so ein Sprichwort, dass man alte Zöpfe abschneiden soll. Bei Johannes wurde nicht der Zopf, sondern die Vorhaut abgeschnitten, wie bei allen jüdischen Jungen am 8. Tag nach der Geburt. Diese Beschneidung ist ein Zeichen der Zugehörigkeit zu Gottes Volk, ein Zeichen dafür, dass man auserwählt und etwas Spezielles ist.

Bei den Christen in Galatien gab es einige Juden, die von den Christen erwarteten, dass sie sich nachträglich noch beschneiden lassen sollten. Paulus erwidert darauf wütend, dass sie sich dann gleich den ganzen Zopf abschneiden könnten. Äh, entschuldige, dass sie sich dann ja ‚gleich kastrieren lassen könnten‘.

Paulus wurde so wütend, weil es nicht die Beschneidung am Körper ist, die uns speziell und zugehörig macht. Was Jesus für uns getan hat und was der Heilige Geist in uns wirkt, macht den Unterschied!

Nach neun Monaten war es für Elisabeth an der Zeit, und sie brachte einen Jungen zur Welt. 58 Das machte schnell die Runde im Ort, und alle Freunde und Bekannten freuten sich mit ihr, dass Gott so gut zu ihr war. 59 Acht Tage nach der Geburt gab es eine kleine Feier, wo Verwandte und Freunde eingeladen wurden. Dort wurde so ein religiöses Ritual mit dem Baby gemacht, bei dem man ihm die Vorhaut vom Penis abschnitt. Das war bei den Juden so üblich. 

Lukas 1,57-59 Volxbibel