Samuel Hebich (1803 – 1868)

Samuel Hebich

„Gottes Geist soll uns treiben; aber um ihn zu hören, muss man innerlich stille sein, sonst treibt uns unser eigener Geist.“

Samuel Hebich

Der aus dem Württembergischen stammende Samuel Hebich war in mancher Hinsicht ein moderner Apostel Paulus. Nach der Ausbildung am Seminar der Basler Mission reiste er 1834 zusammen mit zwei weiteren Missionaren an die Westküste Indiens aus, in Gebiete, in denen zuvor noch nie eine christliche Mission tätig gewesen war.

Seine kaufmännische Ausbildung kam ihm bei der Gründung von Katechetenschulen, Spinnereien und Ziegelbrennereien zu Hilfe. Dabei setzte er sich dafür ein, dass bei aller Sorge um die Verbesserung der Lebensumstände die Verkündigung des Evangeliums nicht zu kurz kam. Er selbst besuchte regelmässig die Basare und hinduistischen Pilger-und Opferfeste, um vom einen wahren Gott zu reden, der sein Leben für die Menschen gegeben hat. Er erlebte immer wieder, wie man ihn mit Steinen bewarf oder Elefanten auf ihn hetzte. Trotzdem liess er sich durch keine noch so widrigen Umstände davon abhalten, die freimachende Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Seine Haltung: „Ich tue das oft freudig, oft auch sehr niedergebeugt. Mein Satz ist aber der: je mehr die Leute toben, desto mehr muss ihnen gepredigt werden in der Kraft des Herrn…. Und eine Predigt, die nicht sticht, ist ohne den Heiligen Geist.“ Wo sah Hebich Gottes Geist am Wirken: „Die Gotteskraft besteht in der Liebe, die Liebe ist das Grosse: Gott lieben, Jesus lieben, die Brüder lieben, eine ganz verlorene Welt lieben, und warum? Weil er uns zuerst geliebt hat.“

Weil Samuel Hebich mit Erfolg auch zu den in Indien stationierten englischen Garnisonen predigte, deren Soldaten nach einiger Zeit jeweils an andere Orte versetzt wurden, sprach man später von den „Hebich-Kindern“ in aller Welt. Samuel Hebich predigte das Evangelium furchtlos und ohne jede Zurückhaltung, indem er den einfachen wie gebildeten Menschen ihre Sündhaftigkeit und die Möglichkeit der Vergebung aufzeigte. Hebich: „Wer den engen Weg weiter macht, verfälscht das Evangelium.“ Zentrale Begriffe waren für ihn Umkehr und Heiligung angesichts des drohenden Gerichts Gottes. Sein Ziel war es, Menschen aus der Finsternis ins Licht Christi zu führen. Er erlebte neben Widerstand auch immer wieder erweckliche Aufbrüche, wodurch ganze Gebiete grundlegend verändert wurden.

Nach 25 jährigem Dienst in Indien in die Schweiz zurückgekehrt predigte Hebich gegen eine lau geworden Christenheit und ein „Schaumchristentum“, das die Kraft Gottes verleugnete. „Eine fromme Welt, die nicht bekehrt ist, ist auch bloss tote Welt.. Über allem, was Gott tut, muss mir das Herz hüpfen.“ Das trug ihm manche Anfeindungen nicht zuletzt aus kirchlichen Kreisen ein. Gleichzeitig wurden selbst einflussreiche Persönlichkeiten Jünger/innen Jesu und öffneten dem Evangelium Tür und Tor. Sein grösstes Verdienst ist, dass er mit seiner 25 jährigen Missionsarbeit in Indien ein solides Fundament der indischen Kirche gelegt hat.

Von Samuel Hebich wird gesagt, dass er oft halbe Nächte im Gebet und mit dem Lesen der Bibel verbrachte, „Wir müssen in Gottes Wort hineingehen, und zwar graben darin und suchen und forschen. Ein rechter Bibelleser hat keine Zeit, Unnützes zu lesen – ein paar wichtige Sachen aus dem Reich Gottes und der Mission; aber das Wichtigste ist, das Buch zu lesen.“

Quelle: „30 kurze Lebensbilder“ von Hanspeter Nüesch, Kontaktiere den Autor per e-mail: hpnuesch7@gmail.com

Niklaus Wolf von Rippertschwand (1756 – 1832)

Niklaus Wolf von Rippertschwand

„Es gibt eine Armee, die mehr ausrichtet als Napoleon und seine Soldaten.“

Niklaus Wolf von Rippertschwand

Niklaus Wolf wuchs als katholischer Bauernsohn in Rippertschwand in der Zentralschweiz auf. Er übernahm später den Hof und gab ihn mit 50 Jahren wieder an seinen Sohn weiter. Niklaus Wolf verband Bodenständigkeit und Interesse am Weltgeschehen mit einem tiefen Glauben an die Macht Gottes. Sein Wahlspruch lautete: „Zur Ehre des heiligsten Namens Jesus, zur Errettung der Menschen und zum Sturz der Hölle.“ Während der französischen Revolution unter Napoleon diente er kurze Zeit im Luzerner Parlament und später als Gemeindevorsteher von Neuenkirch.

Er war ein starker Kritiker der „,Neuerer“ in Politik und Kirche. Während das alte Staatswesen auf Glaube und Moral aufgebaut gewesen sei, wollten die „Neuerer“ alles Heilige und Bewährte niederreissen und würden Lebensgenuss über Gewissenstrost und Schein über Wahrheit erheben. Er empfand zunehmend, dass mit menschlichen Mitteln allein keine Wende erreicht werden kann. Niklaus Wolf rief zum ernsthaften Gebet auf: „Wir Männer müssen, anstatt nur zu politisieren, uns regelmässig zum Gebet treffen. Mit Waffengewalt können wir nichts unternehmen. Aber es gibt geistige Waffen, die wollen wir ergreifen.“ Er gründete überall Männergebetsgruppen, „da die Frauen ja ohnehin leichter beten als die Männer.“ Zudem versammelte er seine Familie und die Mitarbeiter des Hofes jeden Abend zu einem Gottesdienst. Die Urchristen hätten sich ja auch in ihren Häusern getroffen. Er führte Neuerungen in der Landwirtschaft ein und zog sich aus der Politik zurück, was ihm erlaubte, täglich drei Stunden in der Fürbitte für einzelne Menschen und für das Land zu verbringen. Er war der Überzeugung, dass „wir vor Gott auf den Knien am Grössten sind“.

Nachdem er zweimal in persönlichen Krankheitsnöten den Namen Jesus um Hilfe angerufen hatte und jedes Mal auf der Stelle geheilt wurde, begann er auch für andere Menschen um Heilung von Krankheit und Befreiung von dämonischen Zwängen zu beten. Dabei erlebte er zahlreiche zum Teil ausserordentliche Gebetserhörungen. Das sprach sich herum. Immer mehr Menschen besuchten „Vater Wolf“ in Rippertschwand und baten um Gebet. Dieser bezeugte allen, dass „der heiligste Name Jesus Macht hat über alles im Himmel, auf Erden und in der Hölle.“ Wenn dadurch Gott verherrlicht würde, warum sollte es dann nicht geschehen, dass Kranke auf Gebet hin gesund würden. Es ging ihm nicht nur um körperliche Heilung, sondern dass Menschen als Folge der erlebten Gnade Gottes ihr Leben Jesus weihten und Werkzeuge seines Friedens würden: „Oh, wenn wir Jesus recht lieben und mit ihm und in seinem Namen wider die Hölle streiten würden, wie grosse Verherrlichung des heiligen Namens Jesu würde geschehen, wie viele Sünder bekehrt, wieviele Uneinigkeit würde behoben.“

Niklaus Wolf war Mitbegründer und Förderer vieler Glaubenswerke, die zum Teil bis heute fortbestehen, so des Schwesterninstituts Baldegg, der Inländischen Mission und des Vereins zur Glaubensverbreitung.

Quelle: „30 kurze Lebensbilder“ von Hanspeter Nüesch, Kontaktiere den Autor per e-mail: hpnuesch7@gmail.com

Ich kann das ohne!

Ich weiss nicht warum aber irgendwie bin ich mit Bedienungsanleitungen auf Kriegsfuss.

Unbewusst fühle ich mich von diesen mehrsprachigen Heftchen bevormundet. Die Illustrationen erinnern mich manchmal eher an einen schlechten Comic, als an eine Anleitung. Und ausserdem sind diese überflüssigen Papierseiten eine unerhörte Verschwendung von wertvollen Ressourcen! Gründe Genug, Bedienungsanleitungen abzuschaffen!

Eine Tech-Firma hat das schon vor 15 Jahren begriffen. Sie revolutionierte den Markt mit einem intuitiven Handy: Keine Anleitung, einfach auspacken und ausprobieren! Heute funktionieren alle Smartphones so. Wir Männer lieben es! Wir beherrschen dieses hochtechnologische Wunder auf anhieb. Wollen wir weitere Funktionen entdecken, schauen wir online einen „Videohack“ und fühlen uns wie Indiana Jones, der eine geheime Entdeckung macht. Das stärkt unseren Selbstwert! Ob Apple darum so erfolgreich ist ?

Leider gibt es noch zu viele Anleitungen! Was wäre eine Alternative? Gruppenintelligenz! Schon davon gehört? Wenn wir in Gruppen gemeinsam ein Problem angehen, haben wir einen deutlichen Leistungsvorteil. Dies haben diverse Studien gezeigt. Denn, wenn jeder seine Stärken zur Lösung beitragen kann, verschwinden unsere Schwächen in der Summe der Gemeinschaft. Gemeinsam sind wir stark!

Wenn sich allerdings keine Gruppe bilden lässt und die Ehefrau das sperrige Packet im Flur nicht mehr aushält, wird angepackt! So habe ich kürzlich, ausgerüstet mit einem kühlen Bier in der einen Hand und einem Schraubendreher in der anderen,  das Packet aufgerissen und als erstes die überflüssige Anleitung entsorgt. Das hat sich gut angefühlt! Jetzt wird geschraubt, was das Zeug hält. Mir fällt auf, dass ein Verbindungsstück (es kommt 32-fach vor) auf zwei Arten eingesetzt werden kann. Selbstbewusst entscheide ich mich für die logischere Variante.

Eine Stunde Später bin ich fast fertig und freue mich auf die anerkennenden Blicke meiner Frau. Allerdings kriege ich die Regalböden nicht rein, egal wie ich sie drehe und wende. „Haben die etwas falsches geliefert?“ überlege ich mir. „Oder ist das am Ende ein Produktionsfehler?“ Nach einigem ringen, rufe ich meinen Freund an, der das selbe Möbel hat. Er meint, dass alle Teile korrekt geliefert wurden. Ausserdem sei es sehr wichtig, der Bedienungsanleitung zu folgen, da man sonst alles wieder auseinander bauen und von vorne beginnen müsse. 

Der Rückbau ist mühsam und zeitaufwändig. Ich bin genervt! Irgendwann habe ich es dann doch noch geschafft und rufe meiner Frau ein entgeistertes „Das Möbel steht!“ ins Wohnzimmer, werfe mich müde aufs Bett und schaue auf Youtube einige „fails“. Diese Videos voller Missgeschicke Anderer heitern mich etwas auf. Glück gehabt, es gibt also doch noch blödere Menschen als mich!

Ich habe diesen Bericht leicht übertrieben, um etwas deutlich zu machen: Wir Männer wollen es selber können, weil wir dann auf niemanden angewiesen sind. Dann sind wir unabhängig. Unabhängigkeit bedeutet Freiheit!

Kommt dir das auch bekannt vor? Es ist tief in uns Menschen drin; seit Adam und Eva wollen wir „frei“ sein. Wir wollen auf niemanden angewiesen sein, auch nicht auf Gott. Dies ist die sogenannte „Ur-Sünde“.

Ist es eine Sünde, ein Möbel ohne Anleitung zusammenzubauen? Ja und Nein!

Reto Kaltbrunner

JA“, weil der Begriff „Sünde“ ursprünglich übersetzt „verfehlen eines Ziels“ bedeutet. Wer das Möbel falsch zusammenbaut, hat das Ziel verfehlt. Die Anleitung hätte ihm dabei geholfen, nicht zu „sündigen“.

NEIN“, weil Sünde eben mehr ist, als falsch zu handeln. Sünde ist die Trennung von Mensch und Gott. Diese Trennung führt dazu, dass wir das Ziel (eine Beziehung zu Gott) verfehlen. Und diese Zielverfehlung wird in sündigen Taten sichtbar.

Viele Menschen haben sich darum zum Ziel gesetzt, nicht mehr zu sündigen. Aber die Realität ist: Wir werden immer wieder sündigen. Hingegen sagt die Stimme der Hoffnung: Das Ziel ist erreichbar! Einfach auf einem anderen Weg. Nämlich, indem wir zurück zu Gott kommen, Beziehung mit ihm haben und seine Hilfe annehmen!

Dann sind wir genau dort, wo Gott uns haben will: Nahe bei ihm! Und mit der Gemeinschaft von Mensch und Gott ist der Weg für die Gruppenintelligenz geebnet. 

Mir ist aufgefallen, dass Gott nie mit einzelnen Supermännern Geschichte geschrieben hat. Es waren immer Familien (wie bei Noah), Sippen (wie bei Abraham),  Freundeskreise (wie bei Jesus und den Aposteln), Partner (wie bei der Aussendung der 70 Jünger) und Ehepaare (wie Aquila und Priska). Es sieht ganz danach aus, als hätte Gott seine Schöpfung auf „Gemeinschaft“ programmiert. Dieses Zitat von Jesus bringt es auf den Punkt:

„Aber auch das sage ich euch: Wenn zwei von euch hier auf der Erde meinen Vater im Himmel um etwas bitten wollen und sich darin einig sind, dann wird er es ihnen geben. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.“

Matthäus 18,19&20 (HFA)

Ist es möglich, dass Gruppenintelligenz eine zutiefst christliche Sache ist? 

Samuel Zeller (1834-1912)

„Gott hat nicht nur eine Sanitätsabteilung, sondern auch eine Erziehungsabteilung.“

Samuel Zeller

Der norwegische Theologieprofessor Ole Hallesby berichtet in seinem Buch ,,Vom Beten“:

„Ich entschloss mich in die Schweiz zu reisen, um den alten Patriarchen Samuel Zeller in Männedorf zu besuchen. Er unterhielt dort ein geistliches Sanatorium für Menschen, die nicht nur für ihren Leib, sondern auch für ihre Seele Ruhe suchten. Als Verkündiger des Wortes Gottes war Zeller unübertroffen. Ihm gelang die eigentliche Aufgabe der Verkündigung: die Zuhörer durch das Wort vor Gottes Angesicht zu stellen. Ausserdem war er ein einzigartiger Seelsorger: Ich habe jedenfalls keinen Menschen getroffen, bei dem tiefe Menschenkenntnis mit so viel Barmherzigkeit und mitfühlender Liebe verbunden war. Den stärksten Eindruck bekam ich von Zeller im Gebet. Er erzählte Gott nur, woran es fehlte, und dann wusste er, Gott würde es in Ordnung bringen. Sein Gebet war ein ehrerbietiges aber natürliches Gespräch mit Gott, ungefähr so, als sässe Gott vor ihm auf der ersten Bank. In der kurzen Zeit, die ich dort war, kamen Briefe aus allen Ländern Europas. Oft bat er um Wunder, aber nie ohne hinzuzufügen, ‚wenn es deinen Namen verherrlicht.‘ Dabei scheute er sich nicht, um eine augenblickliche Heilung zu bitten. Im Grunde betete er ja nur ein einziges Gebet, dass Gottes Name verherrlicht werde.“

Samuel Zeller war ein Sohn von Heinrich Zeller, dem Leiter der Erziehungsanstalt Schloss Beuggen. Samuel war ein friedloser junger Mann bis er in Männedorf von Dorothea Trudel konfrontiert wurde. „Was, ein Sohn von Inspektor Zeller in Beugen und so ein finsteres Gesicht.“ Als er ihr von seiner Krankheit einer fressenden Flechte erzählte, tröstet sie ihn freundlich; „Wenn einmal der Aussatz der Sünde weg ist, wird wohl diese Krankheit auch verschwinden.“ Samuel Zeller bekannte daraufhin eine bisher verborgene Sünde. Als Folge des Gebets mit Handauflegung wird ihm darauf auch die äussere Heilung geschenkt.

1860 berief Dorothea Trudel Samuel Zeller als Assistent nach Männedorf. Sie fand Gefallen an den praktischen, ins Leben sprechenden Bibelstunden ihres geistlichen Sohnes. Kurz vor ihrem Tod vermachte sie auf eine Weisung Gottes hin Samuel Zeller die Häuser schenkungsweise. Dieser leitete in der Folge während 50 Jahren die sich laufend vergrössernde Erholungsanstalt, wobei darauf geachtet wurde, dass mit dem äusseren Wachstum auch das innere Wachstum Schritt hielt.

Samuel Zeller hielt jeden Tag zwei Bibelstunden und betete für unzählige notleidende Menschen unter Handauflegung. Er erlebte dabei, dass viele, aber beileibe nicht alle leiblichen und seelischen Störungen mit verdrängten Sünden zusammenhingen, die man nicht wahrhaben wollte. Oft verschwanden mit deren Bekenntnis auch die körperlichen und seelischen Gebrechen. Samuel Zeller: „Wie bittet man doch oft so armselig, und doch hätte Gott Ströme bereit. Was ist aber aller äussere Segen an irdischen Gütern gegenüber dem Segen, der uns durch Jesum zuteil wird.“ Noch heute besteht in Männedorf ein Bibelheim für Menschen, die an Leib und Seele Erholung und Kräftigung suchen.

Quelle: „30 kurze Lebensbilder“ von Hanspeter Nüesch

Warum ich ein Buch schreibe

Ich wurde angefragt, ein Buch zu schreiben. Da ich gerne schreibe und schon länger auf dem Herzen habe, ein Buch zu veröffentlichen, habe ich zugesagt. Allerdings habe ich mir das Thema meines ersten Buches anders vorgestellt: Es wird darum gehen, wie wir mit Krankheit positiv umgehen können – mit Beispielen meiner aktuellen Situation.

Seit nun über drei Jahren leide ich unter Schmerzen und Schwäche. In dieser Zeit hatte ich einige Erkenntnisse, die sicher auch anderen Menschen in ähnlichen Situationen helfen würden.

Darum werde ich einerseits meine persönliche Geschichte erzählen und gleichzeitig die Leser ermutigen, Gott zu suchen und die Hoffnung auch in Zeiten von Krankheit nicht aufzugeben.

Denn ich habe beobachtet, dass viele Menschen nicht nur körperlich unter ihrer Krankheit leiden. Gerade auch Christen, die ja eigentlich gesund sein sollten, weil sie ja eine Verbindung zum ultimativen Heiler haben, leiden teilweise noch stärker unter ihrer Krankheit.

Photo by Yannick Pulver on Unsplash

Daher ist es normal, dass kranke Menschen sich Fragen stellen wie: „Hat Gott mich vergessen?“, „Habe ich etwas falsch gemacht?“, „Ist meine Krankheit eine Strafe?“, „Was muss ich tun, um geheilt zu werden?“ „Heilt Gott heute überhaupt noch?“. Wenn Heilung ein frommer Wunsch bleibt, können uns solche Fragen fertig machen und darum werde ich genau darauf eingehen.

Es gibt viele Bücher zum Thema „Heilung“. Aber ich habe keines gefunden, das sich mit ausbleibender Heilung bei (chronischer) Krankheit auseinandersetzt. Ich werde den Blick auf Gott richten, damit die Leser Gott auch in der Krankheit erleben (im „dunklen Tal“). Halt so, wie es David beschreibt:

Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, HERR, bist bei mir.

Psalm 23,4 Hoffnung für alle Bibel

Wenn du mich in diesem Vorhaben unterstützen willst, freue ich mich über deine Gebete und/oder Spende.

Kontaktiere mich HIER oder sende mir eine E-Mail auf reto.kaltbrunner(at)gmx.ch

God bless you,

Gibt es ein lockeres Christen-Leben?

Wir leben in „crazy times“! Ja, auch ich hab’s noch erkannt…

Was vor wenigen Jahren noch eindeutig als falsch galt, ist heute gesellschaftlich (und z.T. auch in Kirchen) anerkannt. Lies die Tageszeitung, dann weisst du was ich meine. Wenn du es dann immer noch nicht verstehst, liegt es wahrscheinlich daran, dass du unseren Gott und sein Wort nicht gut genug kennst.

Das Evangelium (die gute Nachricht) war schon immer herausfordernd. Und das muss so sein! Denn: Wer die Herausforderung annimmt, erlebt Befreiung! Wenn wir die Botschaft des Evangeliums den Werten der Gesellschaft anpassen, verliert es seine Kraft. Es ist dann zu schwach, uns von unserer Schuld zu befreien – denn was Gott falsch nennt, nennt dieses „progressive“ Evangelium „richtig“. Und somit ist die Erlösung und das Evangelium von Jesus Christus hinfällig.

Damit wir auch im Jahr 2035 unsere christlichen Werte frei leben können, müssen wir jetzt unsere Stimmen erheben.

Vor einigen Jahren hast du dir beim Begriff „geistliche Kampfführung“ vielleicht noch die Stirn gerunzelt. Doch die Zeiten ändern sich rasant: Heute ist es offensichtlich, dass ein Kampf tobt. Die Fronten werden immer sichtbarer. Darum, nimm deine Position ein und …

  • „Steh auf!“ -> Liebe Gott mit all deiner Kraft. Und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
  • „Nimm dein Schwert!“ -> Studiere täglich Gottes Wort, die Bibel. Und bete zu Gott!
  • „Wähle deine Armee!“ -> Wer sind die Kämpfer an deiner Seite?
  • „Kämpfe!“ -> Sei bereit, für Jesus und seine Wahrheit einzustehen!
  • „Gib nicht auf, vertraue!“ -> Gott hält seine Versprechen!

Jesus sagt: „Alle Welt wird euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Aber wer bis zum Ende standhält, der wird gerettet.“

Markus 13,13

Das sage ich (Jesus) euch: „Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.“

Lukas 12,8

Wo ziehst du die Grenze? Was ist in deinen Augen richtig und was ist falsch? Für welche Wahrheit setzt du dich ein? Gegen welche Lüge kämpfst du? Die Zeiten des lockeren Christen-Lebens sind definitiv vorbei. Willst du den Menschen oder willst du Gott gefallen?

‚Zum Schluss noch ein Wort an euch alle: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid! Lasst euch mit seiner Macht und Stärke erfüllen! Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren.‘ Epheser 6,10&11

5 Fragen an Christen in Verantwortung

Los gehts!

  1. Was ist mir wichtiger: Menschlicher Applaus oder göttliche Anerkennung?
  2. Bin ich bereit, wegen meinem Glauben Nachteile und Probleme zu ertragen?
  3. Habe ich eine lebendige und wachsende Beziehung zu Jesus?
  4. Wer sind meine geistlichen Eltern?
  5. Gibt es jemanden, den ich im Glauben stärken kann?

Welche dieser Fragen löst bei dir am meisten aus? Nimm dir Zeit und bitte den heiligen Geist, dass er dir einen NEXT STEP aufzeigen möge. Dann schreibe diesen nächsten Schritt in deinen Terminkalender.