Geschenkeschlacht

Was schenkt man jemandem, der schon alles hat?

Das passende Geschenk zu finden ist manchmal schwierig. Glücklicherweise haben wir an unseren Familienweihnachten das Schenken vereinfacht – wir „wichteln“ diejenige Person, der wir etwas schenken. So muss jeder nur ein Geschenk organisieren. Und auf diese Weise muss man sich dann dementsprechend auch nur einmal (mehr oder weniger herzlich – je nachdem was man erhalten hat) bedanken.

Eine schweizerische Homepage hat übrigens das passende Geschenk für Menschen, die schon alles haben: Ein verpacktes „Nichts“ für den Spottpreis von Fr. 9.95, zzgl. Versandkosten.

Mein Vorschlag: Spende diesen Betrag lieber für eine sinnvolle Sache, denn es gibt Alternativen: Schenke dem, der schon alles hat, etwas seltenes und unglaublich wertvolles. Mit ziemlicher Sicherheit hat er es noch nicht (oder „nicht mehr“). Schenke ihm deine Zeit, unternehmt etwas miteinander, kocht zusammen, trinkt einen Tee, macht ein Feuer. Geniesst euch einfach!

Es war so, dass Augustus, der Diktator der Weltmacht Rom, über Twitter eine aktuelle Verordnung rausgab: Alle Leute, die in seinem Land lebten, sollten sich vor Ort registrieren lassen. Es ging ihm darum, herauszufinden, wie viel Kohle jeder so verdient, um mehr Steuern einziehen zu können. 2 Es war also so eine Art Volkszählung wegen den Steuern und passierte in dieser Form das erste Mal. In der Zeit war ein Mann mit dem Namen Quirinius gerade der Befehlshaber von Syrien. 3 Jeder Mensch war verpflichtet, zu dem Ort zu fahren, aus dem seine Familie herkam, um sich dort registrieren zu lassen. 4 Unter ihnen war auch Josef. Er kam aus der Stadt Nazareth in Galiläa. Josef machte sich auf den Weg nach Betlehem in Judäa. Josefs Familie stammte nämlich aus Betlehem. Einer seiner Vorfahren war der berühmte jüdische Präsident David. 

Lukas 2,1-4 Volxbibel

Sprachlos

Sprachlos war sie, meine Grosstante, als sie das Geschenk meines Vaters auspackte. Dies passierte vor ca. 30 Jahren an Heiligabend, ich werde es nie vergessen. Meine Eltern, meine beiden Geschwister, ich, meine Grossmutter und deren Schwester sassen im Wohnzimmer und machten uns bereit für die Geschenke. Vorausschicken muss ich noch, dass mir meine Grosstante im Jahr zuvor wiedermal ein ’spezielles‘ Geschenk machte: Ich bekam einen orangen Kochlöffel. Auch meinem Vater ist dieses ‚Geschenk‘ geblieben, es störte ihn, dass sie ihren Müll verschenkte, anstatt ihn fortzuwerfen.

Wir waren also bereit für die Geschenke und mein Vater, der den Vorfall mit dem Kochlöffel nicht vergessen hat, überreichte seiner Tante einen Abfallsack. Sie probierte sich nichts anmerken zu lassen, während sie ihn öffnete und langsam ein ‚Geschenk‘ nach dem anderen herausnahm. Meine Mutter hielt die Szene nicht aus und verschwand in der Küche, während mein Vater die Situation zu geniessen schien. Meine Grossmutter schien wenig überrascht, kannte sie doch die Flausen ihres Sohnes. Meine Geschwister und ich konnten das Lachen kaum unterdrücken.

Und meine Grosstante? Die war sprachlos.

Inzwischen waren draußen schon zig Leute und warteten auf Zacharias. „Wo bleibt der nur?“ 22 Als er dann endlich wieder rauskam, konnte er nicht reden. Damit war eine Sache klar, irgendetwas war ihm dadrin begegnet. Mit Zeichensprache erklärte er ihnen, dass er gerade eine Vision im Tempel gehabt hatte. Zacharias konnte ab da tatsächlich erst mal nichts mehr sagen. 23 Er blieb dann noch die sieben Tage da, bis er Feierabend von seinem Priesterdienst hatte. Erst dann ging er wieder nach Hause. 24 Nur kurze Zeit später war Elisabeth tatsächlich schwanger. Fünf Monate blieb sie alleine auf ihrer Bude und zeigte sich niemandem. 25 „Gott hat mir so sehr geholfen“, sagte sie. „Dass ich noch ein Kind kriege, ist so genial! Nun kann mich niemand mehr von oben herab anmachen, weil ich keine Babys bekommen kann.“

Lukas 1,21-25 Volxbibel