Heilige und Sünder

„Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder hat eine Zukunft.“

Dieses Zitat gefällt mir, da es wichtige Wahrheiten vermittelt. Zum Verständnis: Mit „Heilige“ sind nicht von der Kirche heilig gesprochene Personen gemeint, sondern „erlöste“ Menschen, oder auch „Leute die sich vom HEILIGEN Geist leiten lassen“. Frei übersetzt bedeutet „heilig“ etwa „abgesondert (für Gott)“ oder „rein“. Wer zu Jesus gehört, ist gereinigt durch dessen stellvertretenden Opfertod und somit ein Heiliger bzw. eine Heilige. Der Begriff „Sünder“ soll hier das Gegenstück zum Heiligen symbolisieren. Das ist der Mensch, der sich nicht für Gott interessiert und ohne ihn lebt, dann auch ohne ihn stirbt und die Ewigkeit ohne Gott verbringt…

Das muss aber nicht so enden, denn: Jeder, der ohne Gott lebt, kann dieses gottlose Leben verlassen und in eine neue Zukunft starten – durch die Barmherzigkeit von Jesus Christus. Du bist nur ein einziges Gebet davon entfernt!

Liebe Heilige: Vergessen wir nicht, woher wir kommen. Unsere Vergangenheit ohne Gott war voller Sünden, sinnlos und leer. Wir haben keinen Grund, uns stolz über andere zu erheben, denn Gottes Gnade ist ein unverdientes Geschenk.

Die Verwandten waren der Meinung, der Sohn sollte nach seinem Vater genannt werden: Zacharias der Zweite. 60 Aber Elisabeth war da anderer Meinung: „Nein, er heißt Johannes!“ 61 „Was? Wo hast du den seltsamen Namen denn her? Keiner in deiner Familie heißt so!“ 62 In der Hoffnung, der Vater würde ein Machtwort sprechen, fragten sie ihn, wie er seinen Sohn nennen wollte. 63 Er ließ sich ein Stück Papier und einen Stift bringen und schrieb darauf: „Sein Name ist: Johannes!“ 64 Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und als Erstes lobte er Gott. 65 Diese Story machte überall die Runde, und alle waren total baff, als sie das hörten. 66 „Was wird wohl aus diesem Jungen mal werden? Ist doch eindeutig, dass Gott etwas ganz Besonderes mit ihm vorhat!“

Lukas 1,59-66 Volxbibel

In froher Erwartung

Gewisse Dinge brauchen ihre Zeit. Zeit zum reifen, Zeit zum entstehen. Gerade so, wie ein Kind im Mutterleib. Oft entwickeln sich diese Dinge unbemerkt in uns, während Gott am Werk ist. Und manchmal hüpft das ‚Kind‘ in uns, um uns daran zu erinnern, dass da noch was bevorsteht worauf wir uns freuen können.

Eine Schwangerschaft braucht Geduld. Klar, man kann sie auch geniessen, diese Zeit in froher Erwartung. Aber gegen Ende wird es mühsam, die werdende Mutter weiss nicht mehr wie liegen, muss dauernd auf die Toilette weil das Baby auf die Blase drückt und Mami ist kurzatmig. Dann weiss man: Die Geburt rückt näher!

Gott hat versprochen, dass er das, was er in uns angefangen hat, auch zu Ende führen wird (Philipper 1,6)! Also können wir auf Gottes Zeitplan vertrauen und dafür sorgen, dass ihm nichts im Weg steht. Denn oft ist es effektiver, Hindernisse aus dem Weg zu räumen, als krampfhaft den Prozess beschleunigen zu wollen. Und die Vorfreude auf die Geburt nicht vergessen!

Maria hatte dann später einmal die Idee, schnell auf Besuch bei Elisabeth vorbeizuschauen. Die wohnte in den Bergen von Judäa. 40 Als sie in das Haus vom Zacharias kam, umarmte sie Elisabeth. 41In dem Augenblick, als Maria „Hallo, Elisabeth“ gesagt hatte, hüpfte das Baby in Elisabeths Bauch wie verrückt. 

Lukas 39-41 Volxbibel

Heilsversprechen

Der erste Weihnachtskatalog flatterte Anfang Oktober ins Haus. Ich wollte ihn heimlich auf dem meterhohen Altpapierstapel verschwinden lassen, hat aber nicht funktioniert. Irgendwie haben Dinge, die man unbemerkt loswerden will, eine magische Anziehungskraft…

Uns wird das blaue vom Himmel versprochen, die farbig glänzenden Spielzeugbilder gaukeln Freude und Friede vor. Unsere Kinder lernen schon früh, ihre Hoffnung auf die Erfüllung materieller Wünsche zu setzen. Sie denken sich, dass dieses eine Spielzeug der Schlüssel zum Heil sein muss, dass das Leben im Kinderzimmer nach der Geschenkeschlacht endlich wieder spannend sein wird. Und obwohl wir Erwachsenen wissen, dass diese Versprechen alles nur teure Lügen sind, tun wir nichts gegen die immer länger und teurer werdenden Wunschlisten unserer Kleinen.

Wieso nicht mal Spielzeug verschenken? Denn Geben macht mehr Freude, als nehmen!

„Hä? Wie soll das denn gehen?“, fragte Zacharias etwas überrascht. „Ich bin schon Rentner, und meine Frau ist auch nicht mehr die Jüngste!“ 19 „Ich stell mich am besten erst mal vor“, antwortete der Engel. „Ich heiße Gabriel und bin einer der Engel, die Gott am nächsten kommen dürfen. Er schickt mich, um dir diese gute Nachricht zu übermitteln, das ist mein Job! 20 Aber weil du mir das nicht glaubst, wirst du erst mal nicht mehr reden können, und zwar so lange, bis das Baby geboren ist. Du wirst sehen, ich hab dir die Wahrheit gesagt, es wird alles genau so passieren, wenn es so weit ist.“

Lukas 1,18-20 Volxbibel