Buch „Männerschmerz“ von Richard Schneebauer

‚Schmerz entsteht durch Verletzungen. Verletzungen entstehen in Beziehungen, sie heilen aber auch in Beziehungen.‘

Diese Erkenntnis müssen wir Männer haben, um gesunde, lebendige und starke Persönlichkeiten zu werden. Richard Schneebauers Buch deckt die vielfältigen Ursachen unseres (oft verborgenen) Schmerzes auf.

Für meinen Geschmack widmet der Autor am Anfang des Buches dem Thema „Geschlechterkampf“ etwas zu viel Aufmerksamkeit. Wer aber in die Lektüre eintaucht versteht mit der Zeit, warum er diese Thematik so intensiv behandelt, denn er widmet sich später schwierigen Tabuthemen. Er schreibt einfühlsam und gleichzeitig klar.

Jedes Kapitel steht unter dem Thema eines Songs, welcher sich der Leser zur Einstimmung anhören kann, z.B. auf YouTube.

Schneebauer hält uns den Spiegel vor und macht deutlich, dass wir Männer gleichzeitig Opfer und Täter sind. Er erklärt einleuchtend, warum Schmerz nicht nur akzeptiert, sondern sogar wertgeschätzt werden sollte und wie wir Männer diesem gewinnbringend begegnen können. Seine Erfahrung aus über 20 Jahren Männerberatung und die praktischen Beispiele aus Gesprächen mit Ratsuchenden gestalten diese Lektüre abwechslungsreich und fundiert.

Ein Empfehlenswertes Buch, dass von Kapitel zu Kapitel an Fahrt aufnimmt.

Männerschmerz von Richard Schneebauer

Warum ich ein Buch schreibe

Ich wurde angefragt, ein Buch zu schreiben. Da ich gerne schreibe und schon länger auf dem Herzen habe, ein Buch zu veröffentlichen, habe ich zugesagt. Allerdings habe ich mir das Thema meines ersten Buches anders vorgestellt: Es wird darum gehen, wie wir mit Krankheit positiv umgehen können – mit Beispielen meiner aktuellen Situation.

Seit nun über drei Jahren leide ich unter Schmerzen und Schwäche. In dieser Zeit hatte ich einige Erkenntnisse, die sicher auch anderen Menschen in ähnlichen Situationen helfen würden.

Darum werde ich einerseits meine persönliche Geschichte erzählen und gleichzeitig die Leser ermutigen, Gott zu suchen und die Hoffnung auch in Zeiten von Krankheit nicht aufzugeben.

Denn ich habe beobachtet, dass viele Menschen nicht nur körperlich unter ihrer Krankheit leiden. Gerade auch Christen, die ja eigentlich gesund sein sollten, weil sie ja eine Verbindung zum ultimativen Heiler haben, leiden teilweise noch stärker unter ihrer Krankheit.

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Daher ist es normal, dass kranke Menschen sich Fragen stellen wie: „Hat Gott mich vergessen?“, „Habe ich etwas falsch gemacht?“, „Ist meine Krankheit eine Strafe?“, „Was muss ich tun, um geheilt zu werden?“ „Heilt Gott heute überhaupt noch?“. Wenn Heilung ein frommer Wunsch bleibt, können uns solche Fragen fertig machen und darum werde ich genau darauf eingehen.

Es gibt viele Bücher zum Thema „Heilung“. Aber ich habe keines gefunden, das sich mit ausbleibender Heilung bei (chronischer) Krankheit auseinandersetzt. Ich werde den Blick auf Gott richten, damit die Leser Gott auch in der Krankheit erleben (im „dunklen Tal“). Halt so, wie es David beschreibt:

Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, HERR, bist bei mir.

Psalm 23,4 Hoffnung für alle Bibel

Wenn du mich in diesem Vorhaben unterstützen willst, freue ich mich über deine Gebete und/oder Spende.

Willst du mehr wissen? Höre dir meinen Talk an (Link unten), kontaktiere mich HIER oder sende mir eine E-Mail auf reto.kaltbrunner(at)gmx.ch

God bless you,