Black Friday

Vor zwei Wochen lockte wieder der Mammon mit unsagbar günstigen Gelegenheiten zum Geld ausgeben. Viele Angebote sind überhaupt nicht so gut, wie sie daherkommen. Einige sind aber wirklich unglaublich! Vor einigen Jahren, als unser jüngste Sohn noch voll im Lego-Rausch war, wurde der Black Friday auch für mich ein schwarzer Freitag…

Das mega grosse Lego-Set war im nahe gelegenen Einkaufszentrum zum Superpreis erhältlich. Leider habe ich beim Verlassen des Parkplatzes nur die Rückfahrkamera beachtet und darum den Betonpfeiler neben dem Auto vergessen… Der Ersatz des Seitenspiegels war dann teurer als die Ersparnis vom Lego.

Damals habe ich mir vorgenommen, mich nicht mehr von irgendwelchen Schnäppchen stressen zu lassen. Und seien sie noch so attraktiv. Und siehe da: Meine Rückspiegel sind immer noch wie neu!

Maria war etwas verwundert: „Aber wie soll das denn bitte gehen? Ich hab noch nie mit irgendeinem Mann geschlafen!“ 

Lukas 1,34 Volxbibel

Henri Guisan (1874 – 1960)

„Höher noch als die materielle und die moralische Bereitschaft ist die geistige zu bewerten. Unsere Väter waren sich dessen bewusst, sie, die vor jeder Schlacht vor dem Allmächtigen die Knie beugten. Wenn bis heute unter den europäischen Kleinstaaten die Schweiz fast allein von Schrecknissen einer Invasion verschont geblieben ist, so haben wir das vor allem dem Schutze Gottes zu verdanken. Das Gottesbewusstsein muss in allen Herzen lebendig bleiben; das Gebet des Soldaten muss sich mit demjenigen seiner Frau, seiner Eltern, seiner Kinder vereinigen.“

Auszug aus dem Tagesbefehl von General Henri Guisan vom 3. Juni 1940, der sowohl für die Truppe bestimmt war als auch über die Presse und das Radio an das ganze Schweizervolk gerichtet war.

„Wir wollen nun vor allem Gott, dem Allmächtigen, danken dafür, dass unser Land von den Schrecken des Krieges verschont blieb. Eine wunderbare göttliche Fügung hat unser Land unversehrt gelassen.“

Auszug aus dem Tagesbefehl von General Henri Guisan vom 8. Mai 1945 aus Anlass des Waffenstillstands in Europa.

Von General Guisan wird gesagt, dass er täglich vor Gott, dem Allmächtigen, auf die Knie gegangen sei im Bewusstsein, dass alles Gelingen von Gottes Segen abhängt.

Quelle: „30 kurze Lebensbilder“ von Hanspeter Nüesch, Kontaktiere den Autor per e-mail: hpnuesch7@gmail.com

Vonette Bright (1926- 2015)

„Die Bibel ist der grösste Schatz, den wir je haben werden. Ich habe keine einzige Situation erlebt, in der ich mich nicht an Gottes Wort wenden konnte, um Trost, Leitung, Freude und Segen zu erhalten.“

Vonette Z. Bright
Vonette Bright

„Ich kenne keine Person mit einer grösseren Entschlossenheit als Vonette Bright“, meinte einmal Ruth Graham, Frau von Billy Graham, über die Ehefrau des verstorbenen Gründers und langjährigen Leiters von Campus für Christus, Bill Bright.

Als Vonette Bright ihren zukünftigen Ehemann kennenlernte, war sie beeindruckt von seiner Entschiedenheit und Tatkraft. Gleichzeitig empfand sie seinen Glauben als zu extrem und nicht lebbar. Es war die Leiterin eines kalifornischen Retraitenzentrums, Henrietta Mears, die Vonette Bright 1948 dazu bewegte, ihr Leben voll und ganz unter die Herrschaft Christi zu stellen. Nach deren Verheiratung, schlossen die Brights einen Vertrag mit Gott, in dem sie ihm alles was sie besassen übereigneten. Kurz danach erhielten sie die Berufung zur Gründung von Campus Crusade for Christ, heute in den USA Cru genannt.

„Heute die Studenten, morgen die Welt“ war ihr Slogan.

Vonette Bright wurde zu einer wichtigen Ratgeberin ihres Ehemannes und schaute mit ihrem nüchternen, erdverbundenen Glauben dazu, dass er bei aller grundsätzlichen Unterstützung seiner grossen Pläne immer auf dem Boden blieb. Sie war aber nicht nur die Ehefrau von Bill Bright, sondern initierte und leitete selber viele wichtige Initiativen vor allem auf dem Gebiet des Gebets.

1972 gründete sie die „,Great Commission Prayer Crusade“; von 1981 – 1990 leitete sie den Bereich „Fürbitte“ der Lausanner Bewegung für Weltevangelisation; 1984 war sie verantwortlich für die Internationale Gebetskonferenz in Seoul/ Korea; von 1982 – 1990 wirkte sie als Verantwortliche des Nationalen Gebetstages in den Vereinigten Staaten. 1982 verleihte ihr „,Religion in America“ den Titel „,International Churchwoman of the Year“. 1993 initiierte sie die täglichen Radiosendungen,, Woman Today International“.

Vonette Bright prägte wesentlich das Frauenbild der Mitarbeiter/innen von Campus für Christus International. Ehepaare werden gemeinsam angestellt; sie werden auch gemeinsam zu den Weiterbildungszeiten eingeladen. Es wird empfohlen, wenn es die örtliche kirchliche Situation erlaubt, dass die lokalen Leitungsteams sowohl aus Männern wie Frauen zusammengestellt sind, damit möglichst viele Betrachtungsweisen und Gaben vertreten sind.

Diese grosse Wertschätzung starken und aktiven Frauen gegenüber hat wesentlich mit der Tatsache zu tun, dass Gott dem Gründer und langjährigen Leiter von Campus für Christus, Bill Bright, mit Vonette eine vielseitig begabte, selbstständig denkende Ehefrau zur Seite gestellt hat, die zum Vorbild für viele Mitarbeiterinnen wurde. Bill Bright hat seine Ehefrau immer als Co-Leiterin von Campus für Christus betitelt und betont, dass er niemandem neben Henrietta Mears und seiner Mutter in Bezug auf seine geistliche Entwicklung mehr verdanke als seiner Ehefrau Vonette.

Quelle: „30 kurze Lebensbilder“ von Hanspeter Nüesch, Kontaktiere den Autor per e-mail: hpnuesch7@gmail.com