Glaubens-Konflikte

„Hat Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen? Ich meine sechs mal 24 Stunden? Oder wäre es auch möglich, dass es sechs mal 1 Mia. Jahre gewesen sind?“

BildHast du dir das und ähnliche Dinge auch schon überlegt? Oder vielleicht hat dir jemand eine solche Frage gestellt… Was ist deine Antwort?

Leider ist es so, dass der Glaube an Gott nicht alle Fragen beantwortet. Sondern eher sogar, dass je mehr wir uns mit Gott auseinandersetzen, mehr Fragen entstehen.

Ich probiere jeweils herauszufinden, was hinter einer Frage steht: Ob Gott die Welt in sechsmal 24 Stunden oder sechs Mia. Jahren geschaffen hat, ist nicht relevant. Ich meine damit: Es macht keinen Unterschied in meiner Freundschaft mit ihm. Relevant ist, DASS Gott die Erde erschaffen hat! Das hat Einfluss auf meine Freundschaft mit ihm: Denn ich sage damit, dass Gott allmächtig ist – Er, der Himmel und Erde gemacht hat, ist ewig! Das macht einen Unterschied. Lass dich nicht von unwichtigen Nebensächlichkeiten ablenken, sondern Fokussiere auf das, was klar ist!

Gott ist und bleibt ein Mysterium – wir werden ihn nicht 100%ig verstehen… Aber wir können ihn trotzdem 100%ig lieben! Genau das wünscht sich Gott: Unsere Liebe. Denn das wichtigste haben wir erkannt: Gott ist Liebe und wünscht sich, mit uns Menschen Beziehung zu haben.

Gewisse Menschen kommen mit einer „tiefen“ Erkenntnis daher, wollen uns von irgendetwas theologischem Überzeugen. Frage dich in solchen Situation: Ist das relevant? Macht  das einen Unterschied auf meine Freundschaft mit Gott? Oder ist es ein Detail? Ist es eine Spannung, die ich aushalten kann oder zwangsläufig aushalten muss? Achte darauf, dass du die klaren und einfachen Dinge nicht aus den Augen verlierst: Jesus ist Gottes Sohn. Er ist aus Liebe auf diese Welt gekommen. Er hat sein Leben freiwillig für uns hingegeben. Drei Tage später ist er auferstanden. Er hat den Tod, die Sünde, Krankheit und alles was negativ ist überwunden und entmachtet. Und Jesus wird wiederkommen!

Das hat Paulus bereits seinem Freund Timotheus geraten:

Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest verhindern, dass dort bestimmte Leute falsche Lehren verbreiten. Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungstafeln aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen. 1.Brief von Paulus an Timotheus, Kapitel 1, Verse 3&4

Jeden Augenblick geniessen

BildUm den Wert EINES MONATS zu verstehen, frage eine Mutter, die eine Frühgeburt hatte.

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Um den Wert EINER STUNDE zu verstehen, frage zwei Verliebte, die sich in Kürze sehen werden.

BildUm den Wert EINER MINUTE zu verstehen, frage eine Person, die soeben den Zug verpasst hat.

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Um den Wert EINER SEKUNDE zu verstehen, frage eine Person, die soeben fast ein Unfall gebaut hätte.

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Um den Wert EINER MILLISEKUNDE zu verstehen, frage einen Athlet, der bei der letzten Olympiade Silber geholt hat.

  • GESTERN IST GESCHICHTE
  • MORGEN – EIN GEHEIMNIS
  • HEUTE – EIN GESCHENK

Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. Psalm 118;24

Es ist Gottes Wunsch, dass wir unsere Leben geniessen

Das Beste, was ein Mensch da tun kann, ist: essen und trinken und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch das kann nur Gott ihm schenken! Prediger 2;24

Dies bestätigt Jesus im Johannesevangelium Kapitel 10, Vers 10:

Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.

 

Um das Leben geniessen zu können, müssen wir im Augenblick leben…

Dies bedeutet nichts anderes, als sich dem widmen, was man gerade tut!

Multitasking kann mich genau davon abhalten:

  • Während dem Autofahren SMS und E-Mails beantworten
  • Während dem telefonieren Einkaufslisten schreiben
  • Während allem anderen: Facebook

Wie kann ich das Leben geniessen?

1. Setze Prioritäten, wie MARIA

Jesus ist zu Besuch. Maria setzt sich hin, verbringt Zeit mit ihm. Marta aber verrichtet die Hausarbeiten und nervt sich über ihre Schwester Maria, weil sie ihr nicht hilft.

Doch Jesus antwortete ihr: „Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.“ Lukas 10;41&42

Jesus wünscht sich, dass wir SEINE Gegenwart geniessen können. Er sagt nicht, dass arbeiten schlecht ist. Aber wir sollen es mit der richtigen Einstellung tun und auch mal unterbrechen können!

2. Unterscheide, wie Mose

Moses Schwiegervater hat beobachtet, dass Mose an seine Grenzen gekommen ist: Dieser hat alleine über alle Rechtsfälle im Volk entscheiden und für Frieden und Ordnung gesorgt. Er sagt zu Mose: Die Aufgabe ist für dich allein viel zu groß. Du reibst dich nur auf, und auch die Leute sind überfordert.“ 2.Mose 18,18

Dann beauftragt er ihn damit, weise Männer aus dem Volk für die kleineren Streitigkeiten eizusetzen und sich nur noch um die schwierigen Fälle zu kümmern.

Es lohnt sich, zu unterscheiden:

  • Welche Schlachten musst DU schlagen? Welche nicht?
  • Welche Schlachten sind es überhaupt WERT zu schlagen?

3. Lass die Vergangenheit los, wie Paulus

Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Aber eins steht fest: Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Philipper 3;13

Paulus wurde gefoltert, verfolgt, gesteinigt und hatte Schiffbruch erlitten. Er weiss was es bedeutet, Dinge hinter sich zu lassen. Lass deine Vergangenheit nicht die zukünftigen Pläne Gottes mit dir blockieren!

Erfolgreich mit Gefühlen umgehen

Als ich 13 Jahre alt war, machte ich mit dem Hund meiner Nachbarn (sein Name war Szou-Szou) einen Spaziergang. Das heisst, eigentlich ging er mit mir spazieren. Er hat mich den ganzen Weg hinter sich hergezogen. Szou-Szou vorne, ich hinten. Ich an seiner Leine, nicht er an meiner. Das letzte Stück unseres Rundgangs verbrachte ich liegend – Szou-Szou schleifte mich quer über eine Wiese. Ich hatte ihn nicht im Griff… Ich war ihm ausgeliefert.

So war es auch oft mit meiner Gefühlswelt: Die Gefühle vorne, ich hinten. Die Gefühle hatten das Sagen, ich bin ihnen gefolgt. Gefühle Chef, ich nix.

Aber Gott hat sich das umgekehrt gedacht: Er gab uns Gefühle zu unserem Segen. Gefühle müssen uns folgen. Sie sind, um uns zu dienen! Du KANNST deine Gefühle in den Griff kriegen – mit Gottes Hilfe.

„Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt.“*

Hier drei Schlüssel, zu einem erfolgreichen Umgang mit Gefühlen:

Meine Gefühle folgen meiner EINSTELLUNG

Immer wieder höre ich Leute sagen, eine Gewisse Region sei „harter Boden“. Auch schon gehört? Oder sogar schon gesagt? Diese Einstellung kann eine schöne Aufgabe,in eine grosse Last verwandeln. Sie kann meine Gefühle von Mut und Glaube in Zweifel verwandeln. Darum: Prüfe deine Einstellung und wo nötig, korrigiere sie.

Meine Gefühle folgen meinem MENSCHENBILD

Wenn ich verletzt werde, gehe ich davon aus, dass es nicht absichtlich geschehen ist. Ist mein Bild von meinen Mitmenschen positiv, kann ich ihnen auch leichter vergeben. Habe ich aber Gefühle des Misstrauens und gehe davon aus, dass sie gegen mich sind, werden Freunde zu Feinden.

Meine Gefühle folgen meinem LEBENSRHYTHMUS

Es wird viel von uns erwartet und oft stehen wir unter Druck. Hast du auch schon beobachtet, dass du leichter zu kränken bist, wenn du müde oder unter Druck bist? Sein Leben weise zu managen und genügend Schlaf sind einfache Wege zu positiven Gefühlen.

*Der Brief von Paulus an die Epheser, Kapitel 4, Vers 26

ABER!

Dieses Wort hat meistens eine negative Bedeutung: „Das hast du super gemacht, ABER …!“

Allerdings gibt es auch eine weitere Möglichkeit, ein ABER einzusetzen:

Simon hat mit seinen Freunden die ganze Nacht gearbeitet und trotzdem keine Fische gefangen. Da kommt Jesus und beauftragt ihn, die Netze erneut auszuwerfen. Wie reagiert er darauf?

„Jesus, das ist ein schöner Vorschlag, ABER wir haben es bereits die ganze Nacht getan und trotzdem nichts gefangen!“ wäre eine mögliche Antwort. Doch Simon überrascht mit seiner Aussage: „Herr, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. ABER weil du es sagst, will ich es wagen.“*

Simons ABER ist voller Glaube und Hoffnung!

David war ein ehrlicher Mensch. Ehrlich zu sich selber, ehrlich zu Gott. Das wird auch in den von ihm verfassten Psalmen deutlich. Oft schreibt er offen von seinen Ängsten, Sorgen und Nöten. Wie in Psalm 3, Verse 2&3: O Herr, überall bedrängen mich Feinde! So viele haben sich gegen mich verschworen. Sie spotten: „Der ist erledigt! Selbst Gott kann ihm nicht mehr helfen!“

Anstatt in Selbstmittleid zu ertrinken, lenkt David seine Gedanken auf Gott (Vers 4):

ABER du, Herr, nimmst mich in Schutz. Du stellst meine Ehre wieder her und verhilfst mir zu meinem Recht.

Davids ABER ist positiv und voller Perspektive!

 

Nutze das ABER! Setze dieses Wort ein, um deine Gedanken in die richtige Richtung zu lenken. Weg von Sorgen, Selbstmitleid und Enttäuschungen – hin zu Gott und seiner Realität!

„ABER weil Jesus es sagt, werde ich es nochmals wagen.“

„ABER weil Gott hinter mir steht, werde ich keine Angst haben.“

„ABER weil Gott mein Leben überblickt, werde ich die Hoffnung nicht aufgeben.“

*Evangelium des Lukas, Kapitel 5, Vers 5

THINK! Wanderwegzeiten unterbieten

In unseren Winterferien wollte ich Zeit mit meinem jüngsten Sohn verbringen. Er ist 11 Monate alt und knapp 10 Kilo schwer. Weil ich schon seit einigen Tagen keinen Sport getrieben habe, wollte ich mich bewegen. Also habe ich mich für einen „Berglauf“ entschieden. Mit meinem Jüngsten auf dem Rücken. Um 09:30h habe ich mich von meiner Frau verabschiedet und gesagt, dass ich mittags wieder zurück sein werde. Sie kennt mich und hat darum nicht mit mir zum Mittagessen gerechnet. Im Gegenteil zu meiner Frau war ich davon überzeugt, die angeschriebene Wanderwegzeit um einiges unterbieten zu können. Was das ganze noch heldenhafter gemacht hat: Mein 10 Kilogramm schwerer Sohn auf meinem Rücken. Das Ziel hat mich herausgefordert – ich habe mich gut gefühlt! Der erste Wegweiser zeigte eine Zeit von 2 Stunden, 30 Minuten an. Er hat mich motiviert, mit einem hohen Tempo die Wanderung zu starten. Nach 15 Minuten ist der zweite Wegweiser gekommen: Angeschrieben mit 2 Stunden bis zum Ziel. Gute Nachricht! Schnell rechnete ich mir die totale Zeitersparnis ein, die ich auf dem Weg erreichen würde. Das Rennen war eröffnet  – das Rennen gegen mich! Der Weg war wunderschön, doch das hat mich kaum interessiert. Lieber konzentrierte ich mich auf das wichtige: Schnell sein! Der Nebel wurde immer dichter und der Weg immer schmaler; ein ungutes Gefühl wollte sich breit machen… Aber ich habe es nicht zugelassen – viel lieber wollte ich schneller sein als ich selbst.

Nach einer Stunde durchbrachen wir die Nebelgrenze: Geblendet von der Sonne realisierte ich, dass ich von der unberührten Natur auf dem Weg herzlich wenig mitgekriegt habe. Ich habe es versäumt, den Weg zum Ziel zu geniessen… Jetzt bin ich hier – ich war schnell. Und jetzt? Wen interessiert’s?

Ziele sind wichtig. Schnell ankommen ist gut. Wer den WEG zum Ziel geniessen kann, hat wirklich gelebt!

THINK! Das Leben geniessen

Kennst du das: Du erreichst etwas und trotzdem fühlst du dich nicht erfüllt…? Wir setzen uns Ziele, erreichen sie und setzen uns neue Ziele. Wir geben alles um Probleme zu lösen – kaum haben wir es geschafft, gibt es neue Probleme. Wir beantworten E-Mails und kaum haben wir den „Senden“-Button gedrückt, ist die Mailbox wieder voll. Eins ist sicher: Am Ende meines Lebens wird es immer noch Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen geben. Und es werden immer noch Menschen eine Antwortmail erwarten.

Wir wollen diese Dinge erreichen, weil wir uns ein gutes Gefühl davon erhoffen. Vielleicht sogar Erfüllung. Aber oft machen uns erreichte Ziele bewusst, dass sie uns genau das erhoffte Etwas nicht geben können. Wir sind enttäuscht und geben noch mehr Gas, in der Hoffnung, dass es das nächste Mal klappt.

Viel effektiver ist, wer seine Wertvorstellungen überdenkt! Beantworte deshalb die Frage: „Was sind Dinge, die mich wirklich erfüllen?“

Wir investieren automatisch in die Dinge, die dringend sind. Aber oft sind es die nichtdringenden, die uns Erfüllung geben: Zeit mit Jesus, Freunden und Familie zum Beispiel. Gute Gespräche. Ein Spaziergang unter dem klaren Sternenhimmel. Ein Tanz im Regen.

Schalte dein Leben nicht auf „Pause“ bis das Problem gelöst oder das Ziel erreicht ist! Probiere, den Weg dahin zu geniessen. Nimm deine Zeit aus Gottes Hand: Nutze die fünf Minuten in der Warteschlange, anstatt dich über alle Kunden aufzuregen, die vor dir dran sind! Danke Gott für diese Menschen. Bleib locker im Feierabend-Stau und sing die Worship-Lieder mit. Denke über alles Gute nach, was Gott dir getan hat, wenn der Zug Verspätung hat.

Jede Minute ist ein Geschenk Gottes an dich! Es gibt sie nur einmal und sie wird nicht zurückkommen. NUTZE SIE!

THINK RELOADED! Positive Gedanken

Unser Hirn ist darauf ausgelegt, positiv zu denken! Jedem von uns ist es ursprünglich leichter gefallen, positiv als negativ zu denken. Das heisst, es ist schwieriger, negative Gedanken zu haben. Falls ich mich jedoch überwinde und bewusst negative Gedanken pflege, wird es mit der Zeit immer einfacher, negativ zu denken. Und immer schwieriger, positiv zu denken!

Da Gedanken Realität sind (und nicht „warme Luft“) verändern sie sogar unseren Körper: Negative Gedanken vergiften uns! Im Hirn wachsen „Dornen“ und der Körper wird krank (87% – 95% der Krankheiten sind auf negativen Gedanken zurück zu führen).

Jesus hat am Kreuz eine Dornenkrone getragen. Seine Auferstehung bedeutet: Den Sieg Gottes über Sünde, Krankheit und negatives Denken! Tausche die „Dornen“ in deinen Gedanken mit den positiven Gedanken Gottes aus – Gott möchte dir einen neuen Geist schenken:

„Ich will euch ein anderes Herz und einen neuen Geist geben. Ich nehme das versteinerte Herz aus eurer Brust und gebe euch ein lebendiges Herz. Mit meinem Geist erfülle ich euch, damit ihr nach meinen Weisungen lebt, meine Gebote achtet und sie befolgt.“*

Hier ein Interview von Joyce Meyer mit Dr. Caroline Leaf. Frau Leaf ist Hirnforscherin und zeigt in diesem Video eindrücklich auf, was positive Gedanken für eine lebensverändernde Kraft haben.

*Aus dem Buch des Propheten „Hesekiel“, Kapitel 36, Verse 26+27

THINK! An welchen Jesus glaubst du?

  • Der „Ikonen-Jesus“: Er hängt ikonenhaft gemalt auf einem Bild oder ziert als herausgeputzte Statue eine Kirche. Kein Blut, keine Schmerzen, kein Anhaltspunkt, dass Jesus auch Mensch war. Ein 100% heiliger, und 0% menschlicher Jesus. Dieser Jesus ist weit weg und unerreichbar! Ein Leben mit ihm ist anstrengend und unbefriedigend!
  • Der „Spielzeug-Jesus“: Man nimmt ihn aus der Ecke, wenn man gerade Lust dazu hat. Dieser Jesus sagte zum Teil gute Dinge: Er war ein weiser Mann, ein Philosoph. Aber wie mit einem Spielzeug, geht man auch mit diesem Jesus um: Wenn er langweilig wird, schmeisst man ihn wieder weg. Zurück in die Ecke! Ein Leben mit ihm ist belanglos.
  • Der „Baby-Jesus“: Dieser Jesus ist Realität! Er ist wirklich auf die Welt gekommen! Aber leider ist er hilflos wie ein Baby… Dieser Jesus ist in den Gefühlen immer das süsse, kleine Baby, das vom Himmel gefallen ist. Real, aber machtlos. Ein Leben mit ihm ist begleitet vom Gefühl, dass es noch mehr geben muss.
  • Der Jesus am Kreuz: Dieser Jesus ist tot. Bei diesem Jesus hören die Osterfeiertage mit dem Karfreitag auf. An unseren schweizer Wegrändern gibt es viele gekreuzigte Jesusse. Wir reden viel über den toten Jesus, der alles gegeben und für uns gelitten hat. Der tote Jesus kann dich nicht hören und nicht zu dir sprechen. Ein Leben mit ihm ist voller Schuldgefühle.
  • Der auferstandene Jesus: Das grösste Fest, ist der Tag der Auferstehung! Wir können Jesus kreuzigen und ins Grab legen. Aber er wird nicht da bleiben! Jesus lebt! Er hört, spricht, fühlt, liebt. Er liebt dich! Ein Leben mit ihm ist voller Freude, Hoffnung, Liebe und Leidenschaft!

THINK! Mein Gottesbild beeinflusst meinen Lifestyle

Paulus hat viele Briefe geschrieben. Einer davon sticht durch seine besondere Fröhlichkeit heraus: Der Brief an die Philipper.

Ja, auch dann werde ich mich freuen. Außerdem habe ich ja teil an der Freude, die euch alle erfüllt. Macht ihr es doch genauso: Freut euch, und nehmt teil an meiner Freude!“ *

Dieser Brief ist geprägt von Mut, Freude und Zuversicht. Obwohl Paulus ihn aus dem Gefängnis geschrieben hat! Seine Gefangenschaft konnte nichts an seinem Gottesbild ändern. Paulus glaubte an den souveränen, allmächtigen Jesus, der das letze Wort sprechen wird!

Wenn eine Zitrone ausgepresst wird, kommt Saft heraus: Wenn wir unter Druck geraten, wird unser Gottesbild sichtbar. Wenn wir Probleme haben oder Dinge nicht so kommen, wie wir sie uns vorgestellt haben.

Paulus war frei, obwohl er hinter dicken Mauern gefangen war! Dank seinem Gottesbild!

Wenn du betest; welches Bild von Jesus hast du vor deinem inneren Auge?

*aus dem Brief an die Einwohner von Philippi; Kapitel 2, Verse 17+18

THINK! Wenn es nicht mehr weiter geht…

Manchmal haben wir das Gefühl: „So kann es nicht weiter gehen!“ Wir zweifeln an uns, an anderen, an Gott und am Leben. Unsere Gedanken machen uns fast verrückt… Wie können wir in diesen Situationen den Sieg davon tragen? Aussteigen? Davonrennen? Dem Leben ein Ende setzen? Das sind alles Möglichkeiten… aber schlechte!

Wenn ich in solchen Situationen bin, denke ich an meinen Helden: Jesus. Was hat er getan? Als Jesus realisiert, dass sein Tod nicht mehr weit weg ist, überfällt ihn Angst und Verzweiflung! Er sucht Hilfe bei seinen Freunden: „Ich zerbreche beinahe unter der Last, die ich zu tragen habe. Bleibt bei mir, und wacht mit mir!“* Zusätzlich sucht er Hilfe bei seinem Vater, Gott im Himmel. Aber: Die Jünger schlafen und Gott schweigt! Aussteigen? Davonrennen?

Jesus bleibt dran und betet weiter! Dann wird ihm bewusst: Die Gnade Gottes genügt – sie ist mehr als genug!

Jesus siegt, in dem er Gottes Nähe sucht! Gottes Antwort ist ein Durchbruch in den Gedanken und dem Herzen von Jesus. Jesus kennt die Schlachten in den Gedanken! Und er hilft uns dabei, dass wir den Sieg in unseren Gedanken davon tragen können!

*Evangelium des Matthäus: Kapitel 26, Vers 38