Q&A Wie muss ich mir die Hölle vorstellen? (2/2)

Wenn Jesus von der Hölle erzählt, erzählt er wie immer so, dass seine Zuhörer ihn verstehen. Er gebraucht einen aktuellen Ort, den alle kennen um die Hölle zu beschreiben; Die Abfallhalde im Hinnomthal (Gehenna). Der Ort, der das Gegenteil des Himmels ist!

Wen warnt Jesus vor der Hölle?

Die religiösen Führer, seine Jünger, und alle, die an Gott glauben. Jesus warnt keine „Ungläubigen“! Warum?

Viele Menschen sind enttäuscht von Christen und der Kirche. Sie haben ihr Interesse an Gott aufgegeben. Unsere Leben können für andere entweder eine Einladung in den Himmel sein oder als Abschreckung dienen. Menschen müssen nicht hören, dass die Hölle auf sie wartet. Sie müssen hören, dass der Himmel auf sie wartet und Jesus der Schlüssel zum Himmel ist! Jesus macht nicht den anderen die Hölle unter dem Hintern heiss. Sondern UNS! Mit anderen Worten sagt er, dass wir unsere Leben ändern müssen, damit wir den Menschen nicht den Weg in den Himmel versperren! Die Menschen sollen an unseren Leben erkennen, wie der Himmel ist!

Wo gibt es in deinem Leben Bereiche, in denen du ein Abfallhalden-Leben führst?

  1. Wut und Hass! Jemanden verfluchen (MATTHÄUS 5,22)
  2. Lust! Jemanden als Objekt und nicht als Mensch ansehen (MATTHÄUS 5,27-30)
  3. Angst! Jemand der sich für den Glauben an Jesus schämt (MATTHÄUS 10,28)
  4. Behindern! Jemand, der Menschen von Gott wegbringt (MATTHÄUS 18,6+9)
  5. Heucheln! Jemand, der religiös und gespalten lebt (MATTHÄUS 23,15+33)

Q&A Wie muss ich mir die Hölle vorstellen? (1/2)

Heiss, stinkend, abartig: Ein Ort, an dem niemand sein will! Woher kommt dieses Bild?

In der Zeit vor Jesus hatten die Gläubigen keine Vorstellung der Hölle, darum wird sie im Alten Testament nicht erwähnt. Das Wort, das unserer „Hölle“ im Alten Testament am nahesten kommt, ist das hebräische „Scheol“ (übersetzt als „Totenreich“, „Tod und Verwesung“, anderes Wort für „Grab“). Es ist ein Ort, an dem die verstorbenen auf das Jüngste Gericht warten.

Im Neuen Testament gibt es das Wort „Hades“: Es ist das griechische Wort, für das Wort „Scheol“. Also nicht unsere Vorstellung der Hölle.

Das Wort „Tartarus“ wird nur an einer Stelle (2.Petrus 2;4) verwendet und beschreibt den Ort der Bestrafung für die gefallenen Engel.

Das Wort „Gehenna“ beschreibt die Hölle, wie wir sie uns vorstellen und kommt 13 Mal vor; zwölfmal gebraucht es Jesus!

Von der Hölle ist also wenig die Rede, und wenn jemand davon eine Ahnung hat, dann Jesus.

„Gehenna“ ist das Thal von Hinnom, ausserhalb von Jerusalem:

Dieses Tal wurde früher als Kultstätte gebraucht: Die Nachfolger des Gottes Moloch mussten ihm ihre Liebe durch das Opfern ihrer erstgeborenen Söhne beweisen. Die Babyleichen wurden dann ins Hinnomthal geworfen. Später wurden auch die Leichen von hingerichteten Verbrechern da verbrannt. Zur Zeit von Jesus war es auch eine Müllhalde. Tag und Nacht hat auf diesem stinkenden Müllberg irgendwo ein Feuer gebrannt um den Abfallberg zu verkleinern. Im Hinnomthal waren wilde Hunde daheim; keine Bernhardiner oder Labrador! Wilde Tiere, die mehr an Wölfe erinnert haben. Nachts hörte man sie heulen und mit den Zähnen fletschen.

Warum bevorzugt Gott meine Mitmenschen?

An der MENs WORLD hab ich‘s am Pokerturnier bis zum Final-Table geschafft – ich spielte mit den besten acht von über 100 Teilnehmern. Ich bin stolz auf mich. Ich fühle, dass die Zeit für den Sieg gekommen ist: Also gehe ich ALL-IN! Die letzte Karte auf dem Tisch bringt die Entscheidung: Ich scheide aus! „Gott, wieso???“

 

„Wieso ziehe ich immer die „Arschkarte“? Wieso bin ich auf der Schattenseite des Lebens geboren?“

 

Wenn ich mich mit anderen vergleiche, habe ich verloren. Denn ich schaue weg von dem, wie Gott mich gesegnet hat und sehe nur noch, wie Gott die anderen segnet.

Ich vergleiche mich mit Menschen die Erfolgreicher sind und empfinde Minderwert. Damit ich mich besser fühle, vergleiche ich mich mit Menschen die nicht so erfolgreich sind. Doch das führt zu Stolz…  Aber was bedeutet „Erfolg“ überhaupt?

Für die einen ist Erfolg, viel zu verdienen. Für andere, viel Freizeit zu haben. Einige fühlen sich erfolgreich, wenn sie Karriere machen können. Andere, wenn sie viel Zeit für die Familie haben. Die einen nennen sich Erfolgreich, wenn sie lange leben. Andere sehen ein kurzes aber heftiges Leben als Erfolg. Erfolg ist relativ!

Albert Einstein: „Versuche nicht ein erfolgreicher Mensch zu werden, sonder ein wertvoller Mensch.“

Q&A mit Gott – Wie kann ich Gottes Willen erkennen? (2/2)

Psalm 139, 16: Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!

Was löst diese Aussage bei dir aus?

  • DRUCK? „Ich darf den Willen Gottes um keinen Preis verfehlen!“
  • VERTRAUEN? „Ich kann den Willen Gottes unmöglich verfehlen!“

Ich glaube nicht, dass wir Gottes Marionetten sind! Vielmehr hat dir Gott Leidenschaften ins Herz gelegt. Er hat dich mit Gaben ausgerüstet und deine Persönlichkeit einzigartig gemacht. Gott hat dich genauso gestylt, weil er dich für einen Auftrag ausgerüstet hat. Das heisst, dass dir ein Blick auf dein Leben dabei helfen kann, Gottes Willen zu erkennen! Oder denkst du, er würde von dir erwarten, dass du die Buchhaltung in deinem Verein übernehmen sollst, wenn du eine „Zahlen-Phobie“ hast?

Vielleicht hat Gott für jeden Tag eine Seite reserviert, die das jeweilige Datum trägt. Gott hat Vorstellungen, Ideen und Pläne: Er möchte dieses Buch Seite für Seite MIT dir schreiben. Er ist dein Vater im Himmel. Er nimmt dich an der Hand. Er gibt dir Rat und führt dich durch Herausforderungen!

Wenn du den Willen Gottes für dein Leben erkennen und umsetzen willst, hast du schon gewonnen!

Gott lässt dich nicht hängen!

Q&A mit Gott – Wie kann ich Gottes Willen erkennen? (1/2)

Gott meint es gut mit uns! Darum wünschen wir uns, seinen Willen zu erkennen.

Der SOUVERÄNE Wille Gottes

„Ich habe von Anfang an vorausgesagt, was geschehen wird; lange im Voraus kündigte ich die ferne Zukunft an. Meine Pläne verwirkliche ich, und was mir gefällt, das führe ich aus.“

(Der Prophet Jesaja; Kapitel 46, Vers 10)

Der souveräne Wille Gottes ist erkennbar, in allem was Gott sowieso tut! Er hat die Erde und den Menschen gemacht. Sein Volk berufen. Jesus ist gekommen. Der letzte Tag ist schon festgesetzt.

Der OFFENBARE Wille Gottes

Der offenbare Wille Gottes findest du in der Bibel. Gewisse Fragen musst du Gott nicht stellen, weil sie die Bibel schon beantwortet.

„Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.“

(Der Prophet Jeremia; Kapitel 29, Vers 11)

Der PERSÖNLICHE Wille Gottes:

Aber was hat Gott mit mir persönlich vor?

Diese sieben Fragen können dir helfen, den Willen Gottes für deine persönlichen Entscheidungen zu erkennen:

  1. Würde Jesus es tun?
  2. Was sagt die Bibel dazu?
  3. Bestätigen Freunde es?
  4. Hast du inneren Frieden darüber?
  5. Macht es in Bezug auf die Ewigkeit Freude?
  6. Ist es inhaltlich und zeitlich passend?
  7. Entspricht es meinen Gaben und Fähigkeiten?

Einige Bibelstellen, in denen Gott seinen Willen offenbart:

1. Brief an die Thessalonicher; Kapitel 4 + 5 / Brief an die Epheser; Kapitel 2, Vers 10 / 1. Brief des Petrus; Kapitel 4 / 2.Buch Mose; Kapitel 20

Q&A mit Gott – Hast du Gefühle, Gott? (2/2)

Jesus ist die an dich adressierte „Postkarte“ vom Himmel: Durch ihn sollst du deinen Vater im Himmel kennen lernen. Wenn Jesus weint, muss sein Vater also auch weinen können. Gott kann Freudentränen und Tränen der Trauer vergiessen. Gott ist traurig in deinem Leid, weil er MITLEID  hat!

Jesus hatte Mitleid mit dem Mann. Deshalb streckte er die Hand aus, berührte ihn und sagte: „Ich will es tun! Sei gesund!“ (Das Evangelium des Markus; Kapitel 1, Vers 41)

Gott WEINT mit dir in deiner Trauer! Sein Mitgefühl wird nicht einmal durch ein bevorstehendes Wunder gebremst! Jesus kommt zu den Verwandten und Bekannten des verstorbenen Lazarus. Obwohl Jesus wusste, dass er Lazarus von den Toten auferwecken wird, hat ihn die Trauer der Anwesenden so tief berührt, dass auch sein Herz schwer wurde:

Jesus sah, wie sie und die Trauergäste weinten. Da war er tief bewegt und erschüttert. „Wo habt ihr ihn hingelegt?“, fragte er. Sie antworteten: „Komm, Herr, wir zeigen es dir!“ Auch Jesus kamen die Tränen. (Das Evangelium des Johannes; Kapitel 11, Verse 33 bis 35)

Jesus feiert mit dir in deiner Freude und er weint mit dir in deiner Trauer! Teile deine Emotionen mit ihm!

Q&A mit Gott – Hast du Gefühle, Gott? (1/2)

„Gott hat keine Gefühle!“ Das ist die Meinung einiger Menschen. Ihr Motiv: Gott abgrenzen von den Achterbahn-Gefühlen der Menschen. Gott ist konstant. Wenn du glaubst, dass Gott wie ein Eisberg ist, der in der Antarktis treibt, wirst du keine befriedigende Beziehung zu ihm haben können. Er wird dir immer fern und unpersönlich erscheinen.

Kennst du Menschen, die keine Gefühle zeigen? Menschen, die distanziert sind und niemanden an sich heran lassen? Mit solchen Menschen ist es unmöglich, eine tiefe Freundschaft zu haben. Genauso mit Gott!

Gott hat Emotionen! Er empfindet unter anderem Freude, Trauer, Mitleid und Zorn.

  • Gott FREUTE sich, als er den Menschen gemacht hat: „Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut!“
  • Gott FEIERT mit den Engeln, wenn du zum Glauben findest!
  • Gott JUBELT, wenn er an dich denkt!
  • Gott FREUT sich, wenn du dich für die Wahrheit einsetzt!

Es ist also möglich, Gott eine Freude zu machen! Du kannst dem allmächtigen Gott ein Lachen aufs Gesicht zaubern!

Bibelstellen über Gottes Freude:

  • 1. Buch Mose; Kapitel 1, Vers 31
  • Das Evangelium von Lukas; Kapitel 15, Vers 7
  • Der Prophet  Zefanja; Kapitel 3, Vers 17
  • Der 1. Brief an die Korinther; Kapitel 13, Vers 6