PRAY – Du kannst Gott persönlich begegnen!

„Ja, ich selbst will euch begegnen und mein Heiligtum mit meiner Herrlichkeit erfüllen!“ Gott im 2.Buch Mose, Kapitel 29

Gott will mit seinen Freunden zusammen sein! Das ist der rote Faden in der Bibel und im Leben der Christen: Gott sucht Zeit mit uns. Er hat alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. So auch, als das Volk Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten in die Wüste gezogen ist.  Gott hat Moses genau erklärt, wie er sich einen Ort der Begegnung vorstellt. Er hat ihm die Pläne für ein Zelt gegeben: Die „Stiftshütte“ oder das „Zelt der Zusammenkunft“ (ab dem 25. Kapitel im 2. Buch Mose ist alles aufgeschrieben). Es ist eine Anleitung, wie wir Menschen in Gottes Gegenwart kommen können! Dieses Zelt war in drei Bereiche unterteilt: Den Vorhof, das Heiligtum und das Allerheiligste. Im Allerheiligsten war Gott persönlich daheim! Es war „the place to be!“ Wer ein VIP-Ticket für diesen Backstage-Bereich hatte, war ein König! Denn es durfte nur EINE Person, EINMAL im Jahr in dieses Allerheiligste!

Heute kann dank der Auferstehung von Jesus JEDE/R zu JEDEM Zeitpunkt und ÜBERALL in Gottes Gegenwart kommen! Damit dir dies leichter fällt, hier eine Anleitung:

Bete das Stiftshüttengebet immer wieder! Alleine, mit deinem Ehepartner oder in der Gruppe!

PRAY Danke Gott für das Wunder im Voraus!

König Joschafat war ein ungewöhnlicher Mann, der Gott liebte. Er führte auch sein Volk ans Herz Gottes: Als sie von diversen feindlichen Armeen bedroht wurden, hat er vor der versammelten Menge zu Gott gebetet:

  • Zuerst hat er allen bewusst gemacht, wie gross Gott ist!
  • Dann hat er daran erinnert, was Gott bereits für sie getan hat.
  • Danach erzählte er Gott konkret von ihrem Problem.
  • Nachdem er Gott um sein Eingreifen gebeten hat,
  • dankte er Ihm für das Wunder im Voraus!

Joschafat hat sich seinen Gegnern mutig gestellt, trotz ihrer Überlegenheit! Er konnte mit einer positiven Einstellung in den Krieg ziehen, weil er wusste, dass Gott auf seiner Seite ist. Darum ist er in Siegeslaune aufgebrochen: Er hat die Musiker und Sänger vorne her gehen lassen! Diese mussten ein Lied performen und haben für gute Stimmung gesorgt. Ich stelle mir vor, dass diese Kriegs-Parade mehr einer Streetparade geglichen hat: Alle am singen und am tanzen! Denn sie wussten: Gott hat schon gesiegt!

Welches ist dein Kampf? Wo hast du ein unüberwindbares Hindernis? In welcher Situation brauchst du ein Wunder? Bete anhand der Punkte oben und danke Gott für das Wunder im Voraus!

Wie Joschafat gesiegt hat, kannst du in der Bibel nachlesen: 2. Chronik, Kapitel 20.

PRAY – Glaube für jemand anderes!

Immer wieder braucht Jesus die Worte „dein Glaube hat dir geholfen“. Unglaube kann also ein Hindernis sein, das göttlicher Heilung im Weg steht. Ich muss glauben, dass Jesus mich heilen KANN und auch heilen WILL! Das bedeutet nicht, dass jede ausbleibende Heilung Unglaube als Ursache hat! Aber das Vertrauen auf Jesus ist eine Voraussetzung.

Als Jesus in Kapernaum eintraf, kam ein römischer Hauptmann zu ihm und sagte: „Herr, heile meinen Diener! Er liegt gelähmt im Bett und leidet entsetzlich.“ Jesus antwortete: „Ich will mitkommen und ihn heilen.“ Der Hauptmann erwiderte: „Herr, ich bin nicht wert, dich in meinem Haus zu empfangen. Sag nur ein einziges Wort, dann wird mein Diener gesund. … Dann sagte Jesus zu dem Hauptmann: „Geh wieder nach Hause! Was du geglaubt hast, ist Wirklichkeit geworden.“ Zur selben Zeit wurde der Diener gesund. (Matthäus 8;5-8+13)

Durch diese Situation wird deutlich, dass wir auch für andere Menschen glauben können! Es wird nicht einmal erwähnt, ob der Diener selber an Jesus glaubt oder nicht. Der Glaube seines Chefs hat ihm geholfen! Du kannst für deine Freunde und Verwandten glauben; für sie beten und Gott bestürmen, dass er sie heilen soll. Dein Gebet hat Kraft!

PRAY – Jesus der heilende Retter

Gott stellt sich im Alten Testament vor mit „YAHWE RAPHA“: „Ich bin der HERR, dein Arzt.“

Der Name Jesus bedeutet „der Herr ist Rettung“.

Gott ist gut und er möchte nur das Beste für uns! Bei ihm gehört Heilung und Rettung immer zusammen. Dies wird auch deutlich, wenn wir die verschiedenen griechischen Begriffe anschauen, die auf Deutsch mit „Heilung“ übersetzt werden:

  • Iaomai: „ganz sein“ / „heil sein“
  • Sozo: „lebendig machen“ / „gesund machen“
  • psychen sosai: „ein Menschenleben retten“
  • therapeuo: „sofortige und vollkommene Wiederherstellung der Gesundheit“
  • apokathistemi: „den früheren Zustand der Gesundheit wiederherstellen“

Jesus sagt zu seinen Freunden: „Heilt die Kranken, und sagt allen Menschen: ‚Jetzt beginnt Gottes neue Welt bei euch.‘“ Lukas 10;9

Wenn ich mich zu den Freunden von Jesus zähle, bin ich also dazu beauftragt, anderen Menschen von Seiner Liebe zu erzählen UND für sie zu beten, dass sie gesund werden! Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle:

Ein Mensch wird entweder durch Glauben geheilt oder er kommt zum Glauben durch seine Heilung.

Es ist naheliegend, dass es einfacher ist an Jesus zu glauben, wenn ich ihn in Form von Heilung schon erlebt habe!

PRAY „Vaterunser“ Teil 4

„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“

Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, dann hol mich zurück auf den Weg, der zum ewigen Leben führt! Psalm 139,23-24

Wenn wir folgende Fragen beantworten, können wir unseren Teil dazu beitragen, dass wir nicht unnötig in Versuchungen geraten.

WANN bin ich am schwächsten?

Wann werde ich am meisten auf die Probe gestellt? An welchem Tag der Woche? Zu welcher Uhrzeit?

WO geschieht es?

Wo bin ich am meisten in Versuchungen? Am Arbeitsplatz? Zu Hause? Im Haus des Nachbars? An der Bar? Am Flughafen? In einem Hotel? Vor dem Computer (www.covenanteyes.com)?

WER verführt mich?

Wer führt mich am meisten in Versuchung? Freunde? Mitarbeiter? Fremde Menschen? Wenn ich alle bin?

WIE bin ich drauf?

Wie fühle ich mich gewöhnlich, wenn ich in Versuchung gerate? Bin ich müde, einsam, gelangweilt, depressiv, im Stress, verletzt, verärgert, verwirrt oder im Höhenflug?

PRAY „Vaterunser“ Teil 3

„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

3 Schritte zur Vergebung:

1.  Schritt: KLAGEMAUER

Lass die Wut bewusst zu, anstatt den Schmerz herunter zu schlucken!

Wir funktionieren wie Dampfkochtöpfe: Wird der Druck zu gross, kommts raus! Früher oder später ist es soweit und alles was wir heruntergeschluckt haben, kommt raus! Ev. durch eine sarkastische Bemerkung oder einen Wutanfall. Ob mit viel oder wenig Emotionen verbunden; sicher ist, dass dieses „Druckablassen“ Zerstörung hinterlässt! Denn es geschieht unkontrolliert und emotional!

Rauslassen müssen wir es! Wenn wir den Dampf bei Gott platzieren, sind wir am richtigen Ort!

Sag Gott, was dich verletzt hat! Er kann damit umgehen! König David, der zur Zeit des Alten Testaments gelebt hat, ist ein gutes Beispiel dafür. Eine Kostprobe findest du z.B. in den Psalmen 53 und 55.

2.  Schritt: KREUZ

Danke Gott, dass er auch dir immer wieder vergibt! Und entscheide dich, zu vergeben!Anerkenne Deine Mitmenschen als Wesen die Fehler machen, die Dir auch mal auf die Füsse treten (dürfen).

3.  Schritt: WUNDER

Lass Gott deine Wunden in Perlen verwandeln!

Akzeptiere, dass in den Verletzungen auch eine Chance liegt! Dass dich Verletzungen eine kostbare Erfahrung gelehrt haben. Und dich näher an Gottes Herz führen.

Lernen wir von der Auster: Eine Perle entsteht durch Parasiten, die sich in die Muschel einbohren und so das Mantelgewebe der Muschel verletzen. So bildet sich eine Zyste, die mit der Zeit zur Perle wird.

«Es kommt ihm Leben nicht so sehr darauf an, was mit uns geschieht, sondern was in uns geschieht.» RICK WARREN

PRAY „Vaterunser“ Teil 2

Der nächste Satz im Gebet:

„Dein Name werde geheiligt.“

Es ist, als würde Gott uns hier eine Frage stellen: „Was sagt dein Leben über mich aus? Was haben die Menschen für ein Bild von mir, wenn sie dein Leben betrachten?“

Gleichzeitig ist es die Aufforderung, Gottes Name nicht zu missbrauchen: Mit seiner Autorität meine persönlichen Ziele zu erreichen, ist verlockend. Zum Beispiel wenn jemand zum unerreichbaren Wunschpartner sagt: „Es ist Gottes Wille, dass du mich heiratest!“… In einem solchen Fall antworte: „Danke! Wenn er es mir dann auch gesagt hat, können wir wieder reden. Und tschüss!“

Übernehmen wir Verantwortung für unsere Entscheidungen: Gott muss sonst schon für zu viele Dinge „den Kopf hinhalten“!

Gottes Namen heiligen wir auch dann, wenn wir Seinen Versprechen glauben. Die Namen Gottes, sind gleichzeitig ein Versprechen an uns. Er stellt sich in der Bibel unter anderem so vor:

Arzt, Versorger, Freund, Gerechtigkeit, Sieger, Geduld, Liebe, Retter, Stärke, Wahrheit, Auferstehung, Helfer, Hirte, König aller Könige, der Mächtige, Schöpfer, Tröster, Friede, Hoffnung, Leben, Ratgeber, Schutz, Vater

„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“

Es ist der Wunsch von Jesus, dass der Himmel auf die Erde kommt: Dass Liebe, Vergebung, Gesundheit und alles „himmlische“, in unseren Leben Realität wird!

«Weil Gott GOTT ist, KANN er uns alles geben, was wir nötig haben.

Weil Gott VATER ist, WILL er uns alles geben, was wir nötig haben.»

Martin Luther

PRAY „Vaterunser“ Teil 1

„Darum sollt ihr so beten:“

Jesus antwortet auf die Frage seiner Freunde, wie sie beten sollen, nicht mit einer endlosen Liste voller Bedingungen. Das wäre nichts aussergewöhnliches gewesen, denn die Juden waren es sich gewohnt, bei allem genaue Vorschriften zu befolgen.

Jesus nimmt ein bekanntes jüdisches Gebet („Kaddisch“) und ändert es leicht ab. So verschafft er der breiten Masse Zugang zu Gott.

„Unser Vater im Himmel!“

Jesus sagt, wir sollen Kommunikation mit UNSEREM Vater aufbauen. Nicht mit irgendeinem unpersönlichen Gott! Unser Vater wohnt im Himmel – das macht Seine Heimat auch zu meiner Heimat:

„Wer die neue Welt Gottes vor Augen hat, kann die Probleme der alten Welt gelöster angehen.“

Zitat Peter Strauch

Wenn wir beten, öffnen wir die Tür und gehen ins Haus unseres himmlischen Vaters, um mit ihm Zeit zu verbringen.

PRAY!

Für dieses Jahr haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Wurzeln tiefer in den Boden zu strecken, damit der ICF-Baum wachsen kann! ICF hat viele Wurzeln: Eine davon ist deine persönliche Beziehung zu Jesus. Deshalb investieren wir während der „PRAY!“-Serie sieben Sonntage in unsere Beziehung zu Gott!

Wenn du eine Highspeed-Leitung in den Himmel möchtest, darfst du diese Celebrations nicht verpassen! Ich freue mich auf dich!

Zusätzlich im Angebot:
• Eröffnung der neuen Praylounge
• „let’s pray“ – Kurs
• Pray and Praise Weekend

Weitere Infos auf unserer Homepage!