100% JESUS – 100% DABEI

Wofür opferst du dich auf?

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Alle von uns geben ihre Leben für etwas oder jemanden:

Ein Freund von mir investiert sein Leben für Jesus. Es ist ihm wichtig, Menschen mit Gott in Verbindung zu bringen. Das hat so hohe Priorität, dass er auf ein hohes Salär verzichtet. Ein anderer Freund von mir richtet sich sein Leben so ein, dass er möglichst viel Zeit in sein geliebtes Hobby investieren kann und opfert dabei viel Zeit, die er mit Freunden und Familie verbringen könnte.

Vielleicht ist dir wichtig, viel zu reisen und du verzichtest auf eine komfortable und teure Wohnung, um das Geld in deine Weltreise investieren zu können? Auch das ist ein Opfer. Andere Menschen opfern sich für ihre Firma auf, damit sie mit ihrem Team am Arbeitsplatz Erfolge feiern können.

Opfer bringen bedeutet, zu verzichten.

Dieser Verzicht bringt Leiden mit sich.

Für was lohnt es sich zu leiden?

Hier einige Opfer-Kriterien:

Es muss…

  • Gottes Sache dienen
  • Positive Auswirkungen auf mein Leben haben
  • Positive Auswirkungen auf das Leben anderer Menschen haben
  • Ewigkeitswert haben

Ähnliche Kriterien werden wohl auch Paulus angetrieben haben:

Ich gebe alles für diesen Sieg und hole das Letzte aus meinem Körper heraus. Er muss sich meinem Willen fügen. Denn ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein.

1.Korinther 9;27

Deine Opfer-Kriterien mögen anders aussehen…

Überlege dir für was du dein Leben hingibst. Und frage dich, ob es sinnvoll ist und sich lohnt. Es ist nie zu spät, dem Leben eine neue Richtung zu geben!

100% JESUS – 100% Begeistert

Wie kann ich ein Leben lang leidenschaftlich mit Gott leben?

Lebe ein begeistertes Leben, in dem du…

… Gott dankbar bist,

… auf das siehst, was Gott dir in der Bibel versprochen hat,

… die gute Nachricht von Jesus weitererzählst

… und im Gebet mit Jesus verbunden bleibst.

Wer den Kolosserbrief liest, lernt Jesus besser kennen!

Paulus schreibt den Kolosserbrief im Gefängnis, nachdem ihn der Leiter der Gemeinde in Kolossä besucht hat. Sein Name ist Epaphras. Was Epaphras Paulus berichtet hat, wird nicht nur Gutes gewesen sein – denn Paulus weist die Christen in Kolossä zurecht. Im zweiten Kapitel schreibt er, welches Verhalten vor Gott nicht in Ordnung ist

  • Die Christen wollten Gott durch richtiges Verhalten gefallen (Religiosität)
  • Sie wollten Gott durch Selbstkasteiung näher kommen (Askese)
  • Sie probierten über Engel mit Gott in Kontakt zu treten (Esoterik)
  • Und dachten, dass die Seele vom Geist getrennt werden muss (Gnosis)

Obwohl diese Gemeinde erst fünf Jahre alt war, haben sich einige davon schon massiv von der einfachen Botschaft entfernt… Jesus will nur eins: Unsere Herzen und unser Vertrauen.

Deshalb nimmt sich Paulus Zeit und erklärt seinen Freunden, wie sie Jesus wirklich gefallen können:

Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm. Kolosser 2;6

Wie gesagt war Paulus zu diesen Zeitpunkt im Gefängnis und sicher nicht erfreut über die Nachrichten von Epaphras… Trotzdem hat er auf das Gute geschaut: Seinen Brief beginnt Paulus nämlich mit Lob und Begeisterung:

Jedes Mal wenn wir für euch beten, danken wir Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus. Kolosser 1;3

DANKBARKEIT ist der erste Schlüssel für ein begeistertes Leben, den Paulus erwähnt. Dann folgen 3 weitere:

  1. HOFFNUNG: Ich schaue auf Gottes Versprechen (Kapitel 1, Verse 4&5)
  2. WEITERGEBEN: Ich erzähle anderen von Jesus (Kapitel 1, Vers 6)
  3. GEBET: Ich lebe in einer aktiven Beziehung mit Gott (Kapitel 1,9-11)

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Glaubens-Konflikte

„Hat Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen? Ich meine sechs mal 24 Stunden? Oder wäre es auch möglich, dass es sechs mal 1 Mia. Jahre gewesen sind?“

BildHast du dir das und ähnliche Dinge auch schon überlegt? Oder vielleicht hat dir jemand eine solche Frage gestellt… Was ist deine Antwort?

Leider ist es so, dass der Glaube an Gott nicht alle Fragen beantwortet. Sondern eher sogar, dass je mehr wir uns mit Gott auseinandersetzen, mehr Fragen entstehen.

Ich probiere jeweils herauszufinden, was hinter einer Frage steht: Ob Gott die Welt in sechsmal 24 Stunden oder sechs Mia. Jahren geschaffen hat, ist nicht relevant. Ich meine damit: Es macht keinen Unterschied in meiner Freundschaft mit ihm. Relevant ist, DASS Gott die Erde erschaffen hat! Das hat Einfluss auf meine Freundschaft mit ihm: Denn ich sage damit, dass Gott allmächtig ist – Er, der Himmel und Erde gemacht hat, ist ewig! Das macht einen Unterschied. Lass dich nicht von unwichtigen Nebensächlichkeiten ablenken, sondern Fokussiere auf das, was klar ist!

Gott ist und bleibt ein Mysterium – wir werden ihn nicht 100%ig verstehen… Aber wir können ihn trotzdem 100%ig lieben! Genau das wünscht sich Gott: Unsere Liebe. Denn das wichtigste haben wir erkannt: Gott ist Liebe und wünscht sich, mit uns Menschen Beziehung zu haben.

Gewisse Menschen kommen mit einer „tiefen“ Erkenntnis daher, wollen uns von irgendetwas theologischem Überzeugen. Frage dich in solchen Situation: Ist das relevant? Macht  das einen Unterschied auf meine Freundschaft mit Gott? Oder ist es ein Detail? Ist es eine Spannung, die ich aushalten kann oder zwangsläufig aushalten muss? Achte darauf, dass du die klaren und einfachen Dinge nicht aus den Augen verlierst: Jesus ist Gottes Sohn. Er ist aus Liebe auf diese Welt gekommen. Er hat sein Leben freiwillig für uns hingegeben. Drei Tage später ist er auferstanden. Er hat den Tod, die Sünde, Krankheit und alles was negativ ist überwunden und entmachtet. Und Jesus wird wiederkommen!

Das hat Paulus bereits seinem Freund Timotheus geraten:

Als ich nach Mazedonien reiste, bat ich dich, in Ephesus zu bleiben. Du solltest verhindern, dass dort bestimmte Leute falsche Lehren verbreiten. Sie sollen endlich mit diesem sinnlosen Nachforschen in Legenden und Abstammungstafeln aufhören; das führt zu nichts als zu nutzlosem Gerede und Streit. Es lenkt uns ab von der Aufgabe, die Gott uns gegeben hat und die wir im Glauben ausführen. 1.Brief von Paulus an Timotheus, Kapitel 1, Verse 3&4

Jeden Augenblick geniessen

BildUm den Wert EINES MONATS zu verstehen, frage eine Mutter, die eine Frühgeburt hatte.

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Um den Wert EINER STUNDE zu verstehen, frage zwei Verliebte, die sich in Kürze sehen werden.

BildUm den Wert EINER MINUTE zu verstehen, frage eine Person, die soeben den Zug verpasst hat.

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Um den Wert EINER SEKUNDE zu verstehen, frage eine Person, die soeben fast ein Unfall gebaut hätte.

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Um den Wert EINER MILLISEKUNDE zu verstehen, frage einen Athlet, der bei der letzten Olympiade Silber geholt hat.

  • GESTERN IST GESCHICHTE
  • MORGEN – EIN GEHEIMNIS
  • HEUTE – EIN GESCHENK

Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. Psalm 118;24

Es ist Gottes Wunsch, dass wir unsere Leben geniessen

Das Beste, was ein Mensch da tun kann, ist: essen und trinken und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch das kann nur Gott ihm schenken! Prediger 2;24

Dies bestätigt Jesus im Johannesevangelium Kapitel 10, Vers 10:

Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.

 

Um das Leben geniessen zu können, müssen wir im Augenblick leben…

Dies bedeutet nichts anderes, als sich dem widmen, was man gerade tut!

Multitasking kann mich genau davon abhalten:

  • Während dem Autofahren SMS und E-Mails beantworten
  • Während dem telefonieren Einkaufslisten schreiben
  • Während allem anderen: Facebook

Wie kann ich das Leben geniessen?

1. Setze Prioritäten, wie MARIA

Jesus ist zu Besuch. Maria setzt sich hin, verbringt Zeit mit ihm. Marta aber verrichtet die Hausarbeiten und nervt sich über ihre Schwester Maria, weil sie ihr nicht hilft.

Doch Jesus antwortete ihr: „Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.“ Lukas 10;41&42

Jesus wünscht sich, dass wir SEINE Gegenwart geniessen können. Er sagt nicht, dass arbeiten schlecht ist. Aber wir sollen es mit der richtigen Einstellung tun und auch mal unterbrechen können!

2. Unterscheide, wie Mose

Moses Schwiegervater hat beobachtet, dass Mose an seine Grenzen gekommen ist: Dieser hat alleine über alle Rechtsfälle im Volk entscheiden und für Frieden und Ordnung gesorgt. Er sagt zu Mose: Die Aufgabe ist für dich allein viel zu groß. Du reibst dich nur auf, und auch die Leute sind überfordert.“ 2.Mose 18,18

Dann beauftragt er ihn damit, weise Männer aus dem Volk für die kleineren Streitigkeiten eizusetzen und sich nur noch um die schwierigen Fälle zu kümmern.

Es lohnt sich, zu unterscheiden:

  • Welche Schlachten musst DU schlagen? Welche nicht?
  • Welche Schlachten sind es überhaupt WERT zu schlagen?

3. Lass die Vergangenheit los, wie Paulus

Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Aber eins steht fest: Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. Philipper 3;13

Paulus wurde gefoltert, verfolgt, gesteinigt und hatte Schiffbruch erlitten. Er weiss was es bedeutet, Dinge hinter sich zu lassen. Lass deine Vergangenheit nicht die zukünftigen Pläne Gottes mit dir blockieren!

ELIAS WEG AUS DER DEPRESSION

Zuerst vier Dinge, die eine Depression verursachen können:

a)    Lebe konstant über deinen Grenzen

Manchmal haben wir das Gefühl, wir seien Gott: Unlimitiert. Endlose Energie. Und tatsächlich; unsere Kraft reicht weit. Aber nicht ewig… Die einen merken das früher, andere später. Jeder Mensch hat nur ein begrenztes Maß an körperlicher und seelischer Kraft!

b)   Zieh dich von deinem Umfeld zurück

Wenn du keine Menschen mehr ertragen kannst, solltest du dies als Alarmsignal werten und dein Leben überdenken: Eventuell bist du auf dem besten Weg in eine Depression.

c)    Fokussiere auf das Negative

Elia antwortete: „Ach Herr, du großer und allmächtiger Gott, mit welchem Eifer habe ICH versucht, die Israeliten zu dir zurückzubringen! Denn sie haben den Bund mit dir gebrochen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten ermordet. Nur ICH bin übrig geblieben, ICH allein. Und nun trachten sie auch MIR nach dem Leben!“ Die Bibel im alten Testament, 1. Buch der Könige Kapitel 19, Vers 10

Elia hat nur noch die Probleme gesehen und plötzlich war das bemitleidenswerteste Wesen auf dem Planeten er selbst. Selbstmitleid übertreibt immer und macht aus der Mücke einen Elefanten!

d)   Vergiss Gott

Gott will dich ermutigen und dir Hoffnung schenken. Mach keine Kompromisse bei deiner Zeit mit IHM: Es lohnt sich, mit Jesus zu reden und die Bibel zu lesen!


Wege aus einer Depression

a)    Lerne deine Grenzen kennen

Um sich selber kennen lernen zu können, muss man auch mal über seine Grenzen gehen. Sei ehrlich zu dir und gesteh dir ein, wenn du eine solche überschritten hast. Wir können über unseren Grenzen leben, wenn’s nicht für zu lange ist.

b)   überlass deine Ängste Gott

Ängste sind nichts anderes, als negative Phantasien. Ersetze sie mit positiven Phantasien. Lass dir von Gott einen positiven Glauben schenken: Ein Glaube, der Gutes erwartet!

Elias große Angst war, umgebracht zu werden. Darum ist er vor Isebel geflüchtet. Quizfrage: Wie ist Elia gestorben?

Gar nicht! Elia ist EINER von ZWEI Menschen, die lebendig von Gott in den Himmel aufgenommen wurden. Unsere Ängste lohnen sich nicht!

c)    Schaue auf das Positive

Elia hat die Perspektive verloren. Er hatte das Gefühl, dass sich sein Leben nicht lohnt. Aber wir lesen, dass mindestens 7000 Menschen zu Gott umgekehrt sind. Das waren wahrscheinlich nicht so viele wie er sich gewünscht hätte – aber es waren immerhin 7000!

Darum: Lass dir nicht einreden, dass du unbedeutend bist!

d)   Tu, was du am besten kannst

„Da gab der Herr ihm einen neuen Auftrag: …“ 1. Buch der Könige Kapitel 19, Vers 15

Gott forderte Elia auf, jetzt wieder zu tun, was ein Prophet tut.

  • Wenn der Vogel sagt er will nicht mehr fliegen, wer soll dann noch fliegen?
  • Wenn der Biber keine Dämme mehr baut, wer dann?
  • Wenn der Fisch aufhört zu schwimmen – wer lebt dann im Wasser?

Verpass nicht den richtigen Zeitpunkt aufzustehen und wieder zu tun, für was du gemacht bist!

Erfolgreich mit Gefühlen umgehen

Als ich 13 Jahre alt war, machte ich mit dem Hund meiner Nachbarn (sein Name war Szou-Szou) einen Spaziergang. Das heisst, eigentlich ging er mit mir spazieren. Er hat mich den ganzen Weg hinter sich hergezogen. Szou-Szou vorne, ich hinten. Ich an seiner Leine, nicht er an meiner. Das letzte Stück unseres Rundgangs verbrachte ich liegend – Szou-Szou schleifte mich quer über eine Wiese. Ich hatte ihn nicht im Griff… Ich war ihm ausgeliefert.

So war es auch oft mit meiner Gefühlswelt: Die Gefühle vorne, ich hinten. Die Gefühle hatten das Sagen, ich bin ihnen gefolgt. Gefühle Chef, ich nix.

Aber Gott hat sich das umgekehrt gedacht: Er gab uns Gefühle zu unserem Segen. Gefühle müssen uns folgen. Sie sind, um uns zu dienen! Du KANNST deine Gefühle in den Griff kriegen – mit Gottes Hilfe.

„Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt.“*

Hier drei Schlüssel, zu einem erfolgreichen Umgang mit Gefühlen:

Meine Gefühle folgen meiner EINSTELLUNG

Immer wieder höre ich Leute sagen, eine Gewisse Region sei „harter Boden“. Auch schon gehört? Oder sogar schon gesagt? Diese Einstellung kann eine schöne Aufgabe,in eine grosse Last verwandeln. Sie kann meine Gefühle von Mut und Glaube in Zweifel verwandeln. Darum: Prüfe deine Einstellung und wo nötig, korrigiere sie.

Meine Gefühle folgen meinem MENSCHENBILD

Wenn ich verletzt werde, gehe ich davon aus, dass es nicht absichtlich geschehen ist. Ist mein Bild von meinen Mitmenschen positiv, kann ich ihnen auch leichter vergeben. Habe ich aber Gefühle des Misstrauens und gehe davon aus, dass sie gegen mich sind, werden Freunde zu Feinden.

Meine Gefühle folgen meinem LEBENSRHYTHMUS

Es wird viel von uns erwartet und oft stehen wir unter Druck. Hast du auch schon beobachtet, dass du leichter zu kränken bist, wenn du müde oder unter Druck bist? Sein Leben weise zu managen und genügend Schlaf sind einfache Wege zu positiven Gefühlen.

*Der Brief von Paulus an die Epheser, Kapitel 4, Vers 26

ABER!

Dieses Wort hat meistens eine negative Bedeutung: „Das hast du super gemacht, ABER …!“

Allerdings gibt es auch eine weitere Möglichkeit, ein ABER einzusetzen:

Simon hat mit seinen Freunden die ganze Nacht gearbeitet und trotzdem keine Fische gefangen. Da kommt Jesus und beauftragt ihn, die Netze erneut auszuwerfen. Wie reagiert er darauf?

„Jesus, das ist ein schöner Vorschlag, ABER wir haben es bereits die ganze Nacht getan und trotzdem nichts gefangen!“ wäre eine mögliche Antwort. Doch Simon überrascht mit seiner Aussage: „Herr, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. ABER weil du es sagst, will ich es wagen.“*

Simons ABER ist voller Glaube und Hoffnung!

David war ein ehrlicher Mensch. Ehrlich zu sich selber, ehrlich zu Gott. Das wird auch in den von ihm verfassten Psalmen deutlich. Oft schreibt er offen von seinen Ängsten, Sorgen und Nöten. Wie in Psalm 3, Verse 2&3: O Herr, überall bedrängen mich Feinde! So viele haben sich gegen mich verschworen. Sie spotten: „Der ist erledigt! Selbst Gott kann ihm nicht mehr helfen!“

Anstatt in Selbstmittleid zu ertrinken, lenkt David seine Gedanken auf Gott (Vers 4):

ABER du, Herr, nimmst mich in Schutz. Du stellst meine Ehre wieder her und verhilfst mir zu meinem Recht.

Davids ABER ist positiv und voller Perspektive!

 

Nutze das ABER! Setze dieses Wort ein, um deine Gedanken in die richtige Richtung zu lenken. Weg von Sorgen, Selbstmitleid und Enttäuschungen – hin zu Gott und seiner Realität!

„ABER weil Jesus es sagt, werde ich es nochmals wagen.“

„ABER weil Gott hinter mir steht, werde ich keine Angst haben.“

„ABER weil Gott mein Leben überblickt, werde ich die Hoffnung nicht aufgeben.“

*Evangelium des Lukas, Kapitel 5, Vers 5

GIB NICHT AUF!

Elia war ein Prophet Gottes, der vor einigen hundert Jahren dem Volk Gottes diente. Zu seiner Zeit regierte ein König, der Gott den Rücken gekehrt hat und fremden Göttern diente. Sein Name war Ahab. Ahabs Frau, Isebel, war sehr schlecht auf Gottes Propheten zu sprechen: Sie wollte nicht auf Gottes Stimme hören. Isebel dachte, dass sie es besser wisse und alle Propheten Gottes nur ihr leben zerstören wollten. Darum liess sie diese verfolgen und umbringen.

Elia aber hatte einen Traum: Erweckung! Die Vorstellung, dass das ganze Volk Gottes wieder zu Gott umkehren würde, hat Elias Herz höher schlagen lassen. Er liebte Gott und die Menschen und widmete sein Leben dieser einen Aufgabe: Die Verbindung zwischen den Menschen und Gott wieder herzustellen.

Bei der Umsetzung dieses Traums erlebte Elia Gottes Kraft und seine Unterstützung:

  • Vögel haben ihm zu Essen gebracht
  • Während der Hungersnot ist sein Mehl und Öl nicht ausgegangen
  • Er konnte einen toten Jungen wieder lebendig machen
  • Durch ein einfaches Gebet Elias, sendete Gott Feuer vom Himmel
  • 7000 Menschen kehrten um zu Gott
  • Gott erhörte Elias Gebete und sendete Regen

Alles schien gut zu gehen auf dem Weg zur Erfüllung seines Traumes! Doch dann:

Da schickte Isebel einen Boten zu Elia, der ihm ausrichten sollte: „Die Götter sollen mich schwer bestrafen, wenn ich dir nicht heimzahle, was du diesen Propheten angetan hast! Morgen um diese Zeit bist auch du ein toter Mann, das schwöre ich!“ 1.Könige 19;2

So hat Isebel Elias Traum zum platzen gebracht.

Wenn deine Vorstellungen nicht eintreffen, wie reagierst du?

Wenn eine Person oder eine Situation deinen Traum Platzen lässt, was tust du?

Nachdem Elias Traum geplatzt ist, rannte er davon: In die Einsamkeit der Wüste. Und er sehnte sich danach, Tot zu sein:

„Herr, ich kann nicht mehr!“, stöhnte er. „Lass mich sterben! Irgendwann wird es mich sowieso treffen, wie meine Vorfahren. Warum nicht jetzt?“ 1.Könige 19;4

 

Manchmal haben wir Angst. Oder wir haben die Nase voll, weil unser Traum schon wieder geplatzt ist. Aber egal wie gross unsere Enttäuschungen auch sein mögen: Gott ist treu und weiss genau, wie er uns wieder aufrichten kann!

Das Wunder fängt bei dir an!

Jesus und seine Freunde hatten volles Programm. Sie fanden nicht mal Zeit zum Essen. Endlich wollte auch Jesus etwas Ruhe – sie machten sich auf, an eine einsame Stelle.

Doch viele Leute aus der ganzen Region hatten noch nicht genug von Jesus und seinen revolutionären Gedanken. Irgendwie haben sie Wind von seinem Aufenthaltsort bekommen. So wurde Jesus und seine Freunde (auch als „Jünger“ bekannt) bereits wieder von einer grossen Menschenmenge erwartet. Ruhepause verschoben! Essen auch. Jesus hat die Chance gepackt und erzählte den neugierigen Zuhörern eine Menge über Gottes Reich. Solange, bis der Hung

er unerträglich wurde. Die Jünger von Jesus gaben ihm zu bedenken, dass er die Leute langsam wegschicken solle – damit sie essen gehen können. Aber Jesus forderte sie auf: „Gebt IHR ihnen zu essen!“ „Was können WIR ihnen denn geben?“, fragten die Jünger verwundert. (Markus 6;37) Dann haben sie nachgeschaut und wurden in ihrer Vermutung bestätigt: Es gibt nur 5 Brote und 2 Fische.Das reicht nie für 15’000 – 20’000 Personen* – Jesus MUSS die Menschen wegschicken. Aber Jesus sagte, dass sich die Zuhörer zum Essen hinsetzen sollen. Alle waren erstaunt. Jetzt nahm Jesus die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Er teilte das Brot, reichte es seinen Jüngern, und die Jünger gaben es an die Menge weiter. Ebenso ließ er auch die Fische verteilen. Alle aßen sich satt. (Markus 6;41&42)

 

Jesus machte das Wunder möglich. Aber das Brot hat sich nicht in seinen, sondern in den Händen der Jünger vermehrt!

Durch dieses Wunder können wir diese Dinge lernen:

  1. Die Zutaten für ein Wunder sind bereits in deinen Händen!
  2. Lege was du hast in die Hände Gottes und erwarte ein Wunder von ihm!
  3. Jesus wird das Wunder durch dich tun!

* Wenn eine Gruppe Menschen gezählt wurde, zählte man nur die Männer. Ein Mann stand für eine ganze Familie.

Daily Miracle – Gott tut Wunder!

Jesus wusste: Wunder bringen Skeptiker nicht zum Glauben. Wunder können höchstens offenen Menschen helfen, den letzten Schritt auf Jesus zu wagen. Denn die anderen hatten ihm sogar unterstellt, dass er nur Wunder wirken könne weil er der oberste Teufel aller Teufel sei. Und das ist dicke Post!

Wenn Jesus ein Wunder getan hat, dann unter anderem aus diesen Gründen:

Er hat den Menschen gezeigt, dass Gottes neue Welt angefangen hat! Mit der Auferweckung eines Toten führt er uns vor Augen, dass es in Gottes neuer Welt keinen Tod mehr gibt – auch wenn unsere Körper sterben, unsere Seelen werden ewig leben. Mit der Heilung eines Kranken zeigt er uns, dass es in seiner neuen Welt keine Krankheit mehr gibt. Das ist damals geschehen und geschieht heute noch. Jesus zeigt uns, dass sein Königreich bereits existiert!

Ein anderer Grund, warum Jesus Wunder getan hat:

Er will uns etwas erklären! Beispielsweise hat Jesus einen Feigenbaum verflucht – dies soll uns zeigen, wie wir mit Problemen umgehen können. Viel zu oft reden wir über unsere Probleme, anstatt zu ihnen! Jesus hat dem Sturm geboten, er soll sich beruhigen. Er hat in dieser Situation nicht zu Gott gebetet. Er hat auch nicht mit seinen Freunden darüber geredet, wie schlimm der Sturm ist und was es für Möglichkeiten geben könnte, der Gefahr zu entrinnen. Er ist einfach aufgestanden, hat Position ergriffen und dem Sturm gesagt, was er zu tun hat! Seinen Freunden hat er erklärt, sie sollen genauso mit Problemen umgehen. Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen: ‚Hebe dich von der Stelle, und stürze dich ins Meer!‘, und es wird geschehen. (Matthäus 21;21)

Ein Berg strahlt Beständigkeit aus: Er macht den Anschein, dass er schon immer da gewesen ist und immer bleiben wird. An dem wird sich nichts ändern, denken wir.
Wenn sich Probleme vor uns auftürmen wie Berge – unüberwindbar scheinen und Hoffnungslosigkeit sich breit macht, sollen wir nicht verzweifeln, sondern zum Problem sagen:

„Tschüss, viel Spass beim baden!“