Jakob segnet seine Söhne

Den Segen empfangen – Die Geschichte Jakobs (2/2)

Der Segen, der von Abraham über Isaak an Jakob und dessen Söhne weitergegeben worden ist …

„Durch Christus dürfen wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie.“

Epheser 2:18-19

… fliesst also auch in dein und mein Leben. WOW!

Im ersten Teil haben wir gesehen, dass Gottes Segen dazu bestimmt ist, zu fliessen – von Abraham über Isaak und Jakob bis Jesus und schliesslich über uns zur nächsten Generation.

Jakob war ein schlauer Mann, der in seinen jungen Jahren dem Segen immer wieder etwas „nachgeholfen“ hat. Zum Beispiel, als er von seinem älteren Bruder das Erstgeburtsrecht und schliesslich dessen Segen erschlichen hat.

Unter anderem folgende Stationen durchlebte Jakob auf seinem Weg vom Segens-Dieb zum ehrwürdigen Stammvater Israels:

Jakobs Stolz „Ich muss die Segenslinie sichern!“

Weil sein älterer Bruder Esau keine Verwandte heiratete, sahen Jakob und seine Mutter ihre Segenslinie in Gefahr.

Und gleich wie sein Vater Isaak und dessen Vater Abraham, hat auch Jakob Tricksereien angewandt. Abraham und Isaak gaben ihre Frauen als ihre Schwestern aus, weil sie Angst hatten, getötet zu werden… Jakob täuschte seinen Vater mit Fell auf den Armen. Tja, der Apfel fällt tatsächlich nicht weit vom Stamm!

Aber sind wir da wirklich besser? Haben wir nicht auch ab und zu das Gefühl, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu müssen…?!

Jakobs Misstrauen „Wenn … , dann … !“

Als Jakob auf der Flucht vor seinem betrogenen Bruder war, legte er ein Gelübde ab:

WENN der Herr mir beisteht und mich auf dieser Reise beschützt, wenn er mir genug Nahrung und Kleidung gibt und mich wieder heil zu meiner Familie zurückbringt, DANN soll er mein Gott sein!“

1.Mose 28,20

Kennst du diese Gebete? „Herr Jesus, wenn… , dann… !“

Wie wäre diese Alternative? „Unser Vater im Himmel. Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. DEIN Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“

Jakobs Fall „Du hast mich betrogen!“

Es muss ein „Familien-Ding“ gewesen sein: Auch Laban, der Schwiegervater Jakobs, war hinterlistig:

„Insgesamt bin ich (Jakob) zwanzig Jahre bei dir (Laban) gewesen; davon habe ich vierzehn Jahre für deine beiden Töchter gearbeitet und dann noch einmal sechs Jahre, um die Herde zu bekommen. Doch du hast mir immer wieder einen anderen Lohn gegeben, als wir vereinbart hatten.“

1.Mose 31,41

Es ist nicht einfach, Ungerechtigkeit zu ertragen. Aber Gott hilft uns dabei!

Jakobs Erfolg „Der HERR hat’s geschenkt!“

Über die Jahre schien Jakob eine Demut entwickelt zu haben, einen Sinn dafür, dass alles ein Geschenk Gottes ist.

Aber Jakob entgegnete: »Du weißt genau, wie viel ich für dich getan habe und wie deine Herden in dieser Zeit gewachsen sind. Als ich kam, hattest du nur eine kleine Herde, aber inzwischen haben sich deine Viehbestände immer weiter vergrößert. Der HERR wollte, dass mir alles gelang, was ich für dich unternahm; er hat dich reich gemacht. …«

1.Mose 30,29&30

Jakobs Mut „Gott, ich zähle auf dich!“

Als sich Jakob nach diesen langen Jahren von Laban loskaufen wollte, sah er sich erneut zur Flucht gezwungen, denn anscheinend wollte ihn sein Schwiegervater töten.

Jetzt musste sich Jakob bereits zwei familiären Konflikten stellen, wenn er angstfrei leben wollte. Und er fand bei Gott den Mut, sich seinem Bruder, wie auch seinem Schwiegervater zu stellen.

„Mut ist Angst, die gebetet hat.“

Jakobs Erbe „Gesegnet, um ein Segen zu sein!“

Jakob wurde zum Vater der zwölf Stämme Israels, er hat den Segen weiter gegeben.

Danach ließ Jakob alle seine Söhne herbeirufen. „Kommt an mein Bett“, forderte er sie auf, „ihr sollt wissen, was die Zukunft für euch bereithält. Meine Söhne, kommt zu mir, hört, was euer Vater Israel euch zu sagen hat!“

1.Mose 49,1&2

Kann Gott auch durch dich andere Menschen segnen? Wie könnte das konkret aussehen?

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