Kommunikations-Kultur

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft dir, in Sachen “Kommunikation” einen Schritt nach vorne zu tun!

Was zeichnet die Art und Weise aus, wie wir im ICF miteinander kommunizieren?

80% aller Probleme entstehen aufgrund falscher oder mangelnder Kommunikation!

Wir dienen Gott und wir dienen den Menschen, gerade mit der Art, wie wir miteinander Kommunizieren!

Teil einer Gemeinschaft (Business, Kirche, Freundeskreis, etc.) zu sein, verpflichtet jeden beteiligten: Wir sind alle dazu angehalten, uns an die unausgesprochenen kulturellen Regeln zu halten. Nur so kann Gemeinschaft für alle ein positives Erlebnis sein.

Wir haben einen offenen Umgang untereinander, respektieren aber auch die gegenseitigen Grenzen.

In anderen Worten: Wir bemühen uns, so zuverlässig wie möglich zu kommunizieren. Wir sollen uns aber auch abgrenzen (z.B. indem wir das Smartphone mal ausschalten).

Photo by Joshua Ness on Unsplash

Ausgangslage: Du hast etwas ganz wichtiges oder dringendes oder wichtiges und dringendes.

ABER bevor du mit Kommunizieren loslegst, stoppe und ÜBERLEGE!

-> welches ist der richtige Kommunikationskanal?

Kommunikationskanäle:

Gespräch, Telefon, E-Mail, Brief, SMS, Chat, Chatgruppe, Sprachnachricht

Allgemein gilt:

Persönliches (Kritik, Wut, …) nur Face to Face. Wenn du den Mut dazu nicht hast, lass es ganz bleiben!

Behandle Whats-App wie E-Mail. Öffne die App bewusst, und nur wenn du Zeit hast. Dann vergisst du keine WhatsApp zu beantworten.

GESPRÄCH:

Das persönliche Gespräch ist die Mutter der Kommunikation. Man hört nicht nur die Information, sondern auch den Tonfall und sieht den Gesichtsausdruck. Man kan Rückfragen stellen, es ist ein Dialog.

Tip: Probiere am Ende eines Gesprächs den Inhalt zusammenzufassen und frage den Gesprächspartner, ob du ihn richtig verstanden hast.

Wichtige oder persönliche Dinge sollten nur in dieser Form kommuniziert werden.

Allgemein gilt: Kritik nur unter vier Augen, Lob auch in der Gruppe.

TELEFON:

Dringende Dinge können gut am Telefon besprochen werden. Respektiere dabei die Tageszeit und den Sabbat des Gesprächspartners (ICF‘ler arbeiten meistens sechs Tage die Woche. Wenn jemand Sabbat hat und du ihn erreichen willst, schreibe ihm eine e-mail).

Nimm es nicht persönlich, wenn der Anruf nicht angenommen wird oder du weggedrückt wirst – der Angerufene hat seine Gründe!

Rechne nicht damit, dass die nicht-erreichbare Person selbstständig zurückruft (ausser sie sendet dir eine dementsprechende SMS).

Wenn du jemanden erreichen willst, musst du es unter Umständen mehrmals probieren.

E-MAILS:

«Ein E-Mail wird geschrieben, als ob man spricht. Beim Empfänger kommt es jedoch an wie eine geschriebene Botschaft.»

E-Mail ist im Grunde ein elektronischer Brief. Nie würden wir einen handgeschrieben Brief voller Fehler oder unvollständig abschicken.

Gib dir Mühe und schreibe Korrekt. Wenn es dir das nicht Wert ist, ist deine Information sehr wahrscheinlich nicht wichtig und du lässt es lieber ganz sein.

Lies das Mail nochmals durch, bevor du es sendest. Hast du kein Attachment vergessen? Fasse dich kurz: Streiche unnötiges aus dem Mail.

Lösche das erhaltene Mail erst, wenn du es erledigt hast!

Beantworte ICF E-Mails innert 24h (ausgenommen Sabbat und Ferien).

„Danke für dein Mail, ich werde es so bald wie möglich bearbeiten“ ist auch eine Antwort, sofern sie ernst gemeint ist.

Mailempfänger (AN):

MUSS reagieren (Reaktion kann auch ein einfaches „Danke“ sein).

Unbeantwortete Mails verursachen Verunsicherung! (Ausser der Absender erwähnt, dass keine Reaktion erwartet wird. ZB.: „Dies zu deiner Info“).

Kopieempfänger (CC):

DARF reagieren (er wird ‚nur‘ informiert)

Nimm nur Empfänger ins CC, die diese Info wirklich brauchen. Verhindere so das Gefühl einer „MAILFLUT“

CHAT (WhatsApp, Telegram, etc):

„Chatten“ kommt vom englischen „to chat“ und heisst übersetzt „plaudern“

Photo by Greg Raines on Unsplash

Eventuell fällt es dir leichter, jemanden im Chat anzusprechen, als persönlich auf ihn zuzugehen. ABER das Prinzip ist das gleiche: Du beanspruchst die Aufmerksamkeit und Zeit der Person. Du trittst in ihr Leben! Respektiere diese Tatsache und wähle nicht den einfachsten Weg, sondern den besten Weg!

Gruppen-Chat:

Da es oft am einfachsten scheint, eine Chatgruppe zu eröffnen, versinken wir regelrecht in einer Chat-Flut. Trage du nicht auch noch dazu bei, indem du unnötige Chatgruppen eröffnest. Stell dir diese Fragen, bevor du einen Gruppenchat startest:

Was ist das Ziel des Chats? Braucht es diesen Chat? Gibt es eine effektivere Art zu kommunizieren in dem Thema?

Weitere Tipps:

Frage Menschen persönlich an, bevor du sie in eine Gruppe einlädst! Die Gruppe wird so seriöser wahrgenommen.

Eine Gruppe zu verlassen, ist immer schwieriger als ihr gar nicht erst beizutreten.

Stell dir vor, wie dich jemand von einem Moment auf den anderen in eine Gruppe von (z.T fremden) Menschen befördert. Einfach aufzustehen und die Gruppe unter dem kritischen Blick aller beteiligten zu verlassen, ist nicht einfach. Vor allem wenn es darum geht, für jemanden zu beten.

Nimm es nicht persönlich, wenn jemand eine Gruppe verlässt, wenn du ihn ohne zu fragen hinzugefügt hast!

Respektiere das Ziel des Chats, solange du Teil davon bist. Sonst, verlass die Gruppe.

Falls du nur Informationen im Monolog kommunizieren willst, wähle die Funktion „Broadcast“. Du ersparst dir viel Mühe!

Sprachnachrichten:

Verwende Sprachnachrichten je nach Typ: Was ist der Empfänger für eine Person? Es gibt Leute die fühlen sich schnell überfordert, wenn sie Sprachnachrichten erhalten. Es gibt Menschen, die kommunizieren nur so. Überlege dir den Inhalt der Sprachnachricht und sei ehrlich zu dir selbst: Würdest du diese empfangen wollen? Oder hättest du es lieber als E-Mail?

Es ist ein grosses Privileg, dass wir auf so viele Arten miteinander kommunizieren können. Behandeln wir es wie ein Geschenk!

2 Gedanken zu “Kommunikations-Kultur

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