Jesus auf Augenhöhe begegnen

„Dann ging Jesus mit seinen Jüngern in einen Garten, der am Ölberg liegt und Gethsemane heißt. Dort bat er sie: »Setzt euch hier hin und wartet auf mich, bis ich gebetet habe!« Petrus, Jakobus und Johannes nahm er mit. Angst und Entsetzen überfielen Jesus, und er sagte zu ihnen: »Ich zerbreche beinahe unter der Last, die ich zu tragen habe. Bleibt hier und wacht mit mir!«“

‭‭Markus‬ ‭14:32-34‬ ‭HFA‬‬

Photo by Jeremy Bishop on Unsplash
Echt jetzt? Jesus fürchtet sich?

Angst gehört zum Leben. Sie ist ein normales Gefühl, wie Freude oder Trauer. Jesus hatte Angst, wir haben Angst. Gefühle sind nicht grundsätzlich falsch! Trotzdem probieren wir Angst zu ignorieren, zu verdrängen, zu leugnen, zu überwinden.

Müssen wir das?

Im Garten Gethsemane stehen heute noch uralte Olivenbäume. Gethsemane ist griechisch und heisst ‚Olivenpresse‘. Jesus war unter Druck. Wie eine Olivenpresse die Oliven, so presst uns die Angst. Und heraus kommt das, was drin ist. Jesus wusste was auf ihn zukommen wird: Er wusste, dass ihn 40 Peitschenhiebe erwarteten. Und er kannte die mit Scherben und Steinen bestückten Peitschen, die seinen Rücken zerstören würden. Er fürchtete sich vor den höllischen Schmerzen und dem langsamen Tod am Kreuz.

Jesus war mitten in der ‚Presse‘. Und was kam durch den Druck der Angst hervor? Seine Liebe zum Vater! Diese gab ihm neue Kraft und Perspektive. So konnte er hinter die Ereignisse in eine gute Zukunft blicken: Der Tod ist nicht endgültig und sein Opfer macht Sinn!

Wenn schon Jesus nicht cool über den Umständen schwebte, erwartet es auch niemand von dir! Wir dürfen Angst haben. Aber wir dürfen nicht stehenbleiben!

ACTIONSTEP:

Nur wenn man die Angst erkennt und benennen kann, kann man den Mut entwickeln, sie mit Gottes HIlfe zu überwinden.

Welches sind deine Gethsemane-Situationen, in denen du Angst hast? Reflektiere dein Verhalten. Wie bist du bis jetzt mit diesen Ängsten umgegangen? Wie willst du in Zukunft damit umgehen?

Erzähl einem vertrauten Menschen davon und betet zusammen.

Auszug aus dem ICF Booklet „Daily Devotional“ Day 10

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