RESERVED!

Würdest du jemals Sex haben mit deiner Schwester? Oder mit deinem Bruder?

Solange ich nicht verheiratet bin, sind die Menschen um mich herum Geschwister, denn wir haben alle den selben himmlischen Vater.

Diese Sicht hilft mir zu verstehen, warum Sex und Ehe untrennbar zusammen gehören. Wenn ein Mann und eine Frau beim Ehebund vor Gott „Ja“ sagen, verändert sich ihr Beziehungsstatus. Obwohl beide immernoch den selben himmlischen Vater haben, sind sie nun eins. Sie sind untrennbar verbunden an Körper, Seele und Geist!

Es scheitern viele Ehen und noch mehr Menschen sind vom „Thema Beziehung“ entmutigt. Wir sehen keinen Grund, zu heiraten und uns dem selben „Horror“ auszusetzen wie unsere Eltern oder die Eltern der Nachbarn.
Darum sagen wir Dinge wie: „Heiraten? Spinnst du? Never!“ Oder „Heiraten ist altmodisch.“ Oder „Ich glaube nicht an die Ehe.“ Wir haben den Glauben in die Ehe verloren… weil wir den Glauben an Gott verloren haben.

2017-09-26-PHOTO-00000060Das blöde ist, dass unser Bedürfnis nach einer erfüllten Beziehung trotzdem bleibt… Er ist tief in uns verankert. Trotz all den gescheiterten Ehen, sehnen sich viele Frauen nach einer Hochzeit in weiss. Trotz all der negativen Vorbilder, wünschen sich viele Männer, ihre Frau über die Türschwelle zu tragen.
Wir realisieren widerwillig, dass wechselnde Partnerschaften nicht erfüllend sind. Im Gegenteil, wir fühlen uns ausgenutzt und schmutzig. Wir müssen uns eingestehen, dass uns jede zerbrochene Beziehung verletzt und wie ein Rucksack ist, den man mit sich trägt. Unser Design hat Gott auf nur eine Beziehung ausgerichtet, in der man alles teilt.

Eine „erfolgreiche“ Beziehung zeichnet sich dadurch aus, dass beide darin investieren. Von nix kommt nix! Wenn wir auf Sex vor der Ehe verzichten, werden wir in unsere Beziehung investieren.

Wir schlafen nicht miteinander, wir reden miteinander. In einem gültigen Ehebund machen wir natürlich beides!

Bevor wir miteinander ins Bett steigen und körperlich intim werden, investieren wir bewusst Energie um uns kennen zu lernen, beten gemeinsam, zeigen uns bereits jetzt Treue und bauen so ein Fundament für die Zukunft. Dieses Fundament wird stärker sein als Hormone und Gefühle.

Diese Art eine Beziehung aufzubauen, ist erfolgsversprechender. Denn es kommt ein übernatürlicher Faktor hinzu: Gott! Er hat die Ehe erfunden. Und er hat nicht nur Erwartungen an uns, sondern macht auch Versprechen: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.«
(‭‭Matthäus‬ ‭18:20)‬

Lass Gott den dritten Partner in der Beziehung sein und schliesse einen Bund mit ihm! Gott macht alles besser: Deine Ehe wird in schlechten Zeiten nicht hoffnungslos und in guten Zeiten sogar schon fast kitschig. Das heisst nicht, dass du keine Probleme haben wirst. Es bedeutet viel mehr, dass du immer auf Gott zählen kannst.

Lass dich von den negativen Erfahrungen anderer nicht abhalten, es selber zu wagen! Lerne aus ihren Fehlern und orientiere dich an Jesus.
Er nimmt dir den Rucksack der vergangenen Beziehungen ab, den du noch mit dir herumträgst. Er heilt die Verletzungen gescheiterter Beziehungs-Versuche. Und er gibt dir neue Hoffnung, dass es bei dir funktionieren kann!

Willst du noch tiefer gehen? Dann lies doch auch meine Zeilen zum Thema „Ruth heiratet“.

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