CHEZ HIOB – Hiobs neues Leben

In Hiobs Kultur war Familienplanung wichtig. Man hat alles getan, um möglichst viele männliche Nachkommen zu zeugen: Söhne waren damals, was für uns heute die AHV ist. Hatte man viele Söhne, wäre das heute die 3.Säule. Hiob war der reichste und angesehenste Mann im Osten – und das sollte auch so bleiben: Mit sieben Söhnen kein Problem.

Am Anfang des Buches Hiob werden seine drei Töchter nur nebenbei erwähnt. Im letzten Kapitel allerdings, werden von den neuen Kindern die Töchter mit Namen erwähnt! Was ist geschehen?

Hiobs Leid hat ihm bewusst gemacht, dass es mehr gibt als Reichtum, Ansehen und ein „perfektes“ Leben. Sein Wertmaßstab hat sich verändert: Strategisch wichtige Dinge (wie z.B. seine Söhne) scheinen ihm nicht mehr so wichtig zu sein. Dafür hat er eine Leidenschaft für nebensächliche Dinge wie Schönheit entwickelt. Was ist der Nutzen von Schönheit? Dass man sich daran freuen kann! Hiob gab seinen Töchtern diese Namen:

  • Jemima (bedeutet „Täubchen“)
  • Keziah (steht für „Zimtblüte“)
  • Keren-Hapuch (heisst so viel wie „Gefäss voll Lidschatten“)

Hiobs neues Leben ist geprägt von Gottes verschwenderischem und grosszügigen Charakter: Er freut sich an der Schönheit seiner Töchter und geniesst es, mit seinen Freunden und Verwandten zu feiern!

„Man kann Gott nicht allein mit Arbeit dienen, sondern auch mit Feiern und Ruhen.“ Martin Luther

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