CHEZ HIOB: Gott glaubt an dich!

Die Krise geht nicht spurlos an Hiob vorbei! Er versteht Gott überhaupt nicht fragt: „Warum machst du mich zu deiner Zielscheibe? Bin ich dir zur Last geworden?“* Gott antwortet nicht. Später ist Hiob am Rand der Verzweiflung und macht Gott Vorwürfe: „Ich schreie um Hilfe, o Gott, aber du antwortest nicht; ich stehe vor dir, doch du siehst mich nicht an. Du bist mein grausamer Feind geworden, mit aller Kraft greifst du mich an!“** Hiob stellt Gott in Frage und klagt ihn an… So führt er die Beziehung zu Gott weiter. Die Freundschaft zwischen den beiden ist allerdings nicht mehr so entspannt wie auch schon aber Hiob macht alles richtig! Er bringt die Anklage an die richtige Adresse! Durch das Beten zeigt Hiob, dass

  • er mit Gott rechnet!
  • er eine Antwort möchte (er will auf Gott hören)!
  • er offen für Veränderung ist!

Anstatt sich zu überlegen, wie er sich in dieser Situation religiös korrekt verhalten soll, bringt er seinen ganzen Frust zu Gott. Und Gott wird damit fertig!

Es ist besser, das Risiko einzugehen, etwas „Falsches“ zu beten, als damit aufzuhören und die Freundschaft mit Gott zu unterbrechen! Denn: „Das mickrigste Gebet ist kraftvoller, als die beste Rede!“

*Aus dem Buch „Hiob“, Kapitel 7, Vers 20 / **Kapitel 30, Verse 20+21

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